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Mobile Apps

Markt entwickelt sich rasant - Tipps für mobile Strategie

Apple hat mit seinen Apps einen neuen Markt geschaffen. Für Unternehmen eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten, die Apps auf den Smartphones für neue Geschäftsmodelle oder als weiteren Vertriebskanal zu nutzen.

Die Managementberatung Mücke, Sturm & Company (MS&C) geht von einer jährlichen Wachstumsrate von 84 Prozent und einem Umsatzanstieg bis 2013 auf rund 700 Millionen Euro auf dem deutschen mobilen Applikationsmarkt aus. In Ihrer aktuellen Untersuchung hat MS&C eine Roadmap für Unternehmen entwickelt, wie sie das Potenzial der Apps-Stores bestmöglich nutzen können. „Die meisten Unternehmen kommen heute an einer mobilen Strategie nicht vorbei“, macht Achim Himmelreich, Partner bei Mücke, Sturm & Company deutlich.

Das starke Wachstum des App-Marktes ist an die Verbreitung der Smartphones gekoppelt. Dadurch bedingt geht MS&C davon aus, dass bereits 2010 durch den Verkauf von Apps und darin geschalteter Werbung in Deutschland voraussichtlich 112 Mio. Euro umgesetzt werden. Der deutsche App-Markt wird nach der Prognose der Münchner Managementberatung mit einer jährlichen Wachstumsrate von 84 Prozent bis 2013 auf 700 Mio. Euro ansteigen.

Der Anteil des Werbeumsatzes innerhalb der Apps wird 2013 bereits 25 Prozent des gesamten App-Marktes betragen. Dies entspricht einem In-App-Werbemarkt von 176 Mio. Euro im Jahr 2013. Durch den reinen Verkauf der Apps werden 2010 in Deutschland bereits rund 100 Mio. Euro in den App-Stores umgesetzt. Diese Umsätze werden bis 2013 auf 523 Mio. Euro anwachsen.

Eine mobile Strategie, die sich langfristig auszahlt

Die Managementberatung Mücke, Sturm & Company empfiehlt einen schrittweisen Aufbau mobiler Services -  denn noch geht kein Weg an Apple vorbei:

App-Start mit Apple: Unternehmen müssen 2010 die Apple-Plattform für den Start in das mobile Business nutzen. Die große Entwicklergemeinde und die hohe App-Affinität der iPhone-Nutzer sind Apples Pluspunkte. Vor allem Unternehmen außerhalb der Non-Entertainment-Kategorien können sich hier auch mit eigenen, innovativen Services profilieren. 

Ausbau über Android: Ein zunehmend wichtiger werdender zweiter Schritt ist der mobiler Services über Android, das aufgrund seiner offenen Architektur rasant Nutzer gewinnt und über eine breite Entwicklergemeinde verfügt: Die Zahlungsbereitschaft der Nutzer liegt hier allerdings niedriger als bei Apple, und die Hardwareintegration wird bislang nicht so konsequent wie bei Apple umgesetzt.

Ergänzung in der Nische: Für den Business-Bereich ist die Blackberry-Plattform eine kleine, aber höchst attraktive Option: Die Multimediafähigkeiten der Blackberry-Geräte entsprechen zwar nicht den Apple oder Android Produkten, aber diese Plattform bietet Business-Tools und speziell angepasste Apps aus anderen Kategorien.

Einen weiteren Markt bietet die unabhängige Plattform Getjar, auf der kostenlose Apps herstellerübergreifend angeboten werden. Die Plattform eignet sich hauptsächlich für Apps, deren Komplexität gering ist und die kostenlos angeboten werden können.

Facebook-Netzwerk nutzen: Facebook gewinnt zunehmend an Attraktivität für den mobilen App-Markt: Der entscheidende Vorteil von Facebook ist, dass den Unternehmen hier eine etablierte Plattform für many-to-many Apps geboten wird. Das Interesse an Facebook als mobiler Plattform wird noch weiter steigen, sobald seine Funktionalitäten auf den diversen Endgeräten in gleicher Qualität verfügbar sind. 

www.muecke-sturm.de

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Mobile Business

Der Markt für mobile Unternehmenslösungen kommt in Schwung. Hohe Bandbreiten und attraktive Tarife steigern die Nachfrage bei Standardprodukten wie Mobiles Breitband und Mobile E-Mail. Immer öfters setzen Firmen auch auf spezielle Branchenlösungen. Zu den Vorreiterbranchen in Österreich zählen das Gesundheits- und Sozialwesen sowie die Industrie.

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Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

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