Die D3100 wurde für Neueinsteiger in die digitale Spiegelreflexfotografie konzipiert. Dank einer Vielzahl automatischer Einstellungen soll die Kamera dem Anwender die gesamte „Schwerarbeit“ abnehmen, ähnlich wie eine Kompaktkamera. Im Automodus wird bei der Live-View-Fotografie dank Motivautomatik das für die jeweilige Aufnahmesituation passende Motivprogramm ausgewählt.
Wird über den Sucher fotografiert, soll das Nikon Motiverkennungs-System für gelungene Bilder sorgen, indem über ein 420-Pixel RGB-Sensor zunächst das Motiv analysiert und unmittelbar vor der Auslösung die Kameraeinstellungen entsprechend optimiert wird. Ein Guide-Modus hilft dabei. Das Autofokussystem besitzt 11 Messfeldern, um für ein scharf gestelltes Hauptmotiv zu sorgen. Die Kamera verfügt über eine Empfindlichkeit von ISO 100 bis 3.200 sowie die Möglichkeit, diese bis auf Werte entsprechend ISO 12.800 zu erhöhen.
Die D-Movie-Funktion erlaubt das Aufzeichnen von Full-HD-Filmsequenzen mit Ton. Einfache Bearbeitungen können direkt in der Kamera an den Filmsequenzen vorgenommen werden. Sie können z.B. Teile von Filmsequenzen gelöscht oder bestimmte Einzelbilder als Fotos im JPEG-Format gespeichert werden. Die Kamera ist zudem HDMI-kompatibel. Mit einem HDMI-CEC-kompatiblem TV-Gerät kann die Wiedergabe von Fotos und Filmen über die TV-Fernbedienung gesteuert werden.
Die Kamera wird ab September zuerst auf dem amerikanischen Markt erhältlich sein, der Verkaufspreis soll inklusive Standardobjektiv bei knapp unter 700 Dollar liegen.



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Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 