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Container im Griff

Intercontainer Austria hat Auslastung mit QlikView im Blick

Die Intercontainer Austria (ICA) ist eines der führenden Transportunternehmen Österreichs und gehört mehrheitlich zur Rail Cargo Austria, der Güterverkehrs-AG der Österreichischen Bundesbahnen. Bei Analysen und Reports setzt man seit Neuestem auf QlikView.

Der Container-Operateur realisiert Speditions- und Transportdienstleistungen per Schiene, Straße, sowie per Binnen- und Küstenschifffahrt. (Bild: ICA)

Der Container-Operateur realisiert Speditions- und Transportdienstleistungen per Schiene, Straße, sowie per Binnen- und Küstenschifffahrt. Dabei werden Güter in ein- und derselben Transporteinheit oder demselben Straßenfahrzeug mit verschiedenen Verkehrsträgern vonbeziehungsweise zu allen wichtigen Handelszentren Europas befördert. Die Zentrale des Unternehmens befindet sich in Wien, über die auch die weiteren Niederlassungen in Salzburg, Villach und Wels sowie das Deutschlandgeschäft betreut werden. Eine effiziente Steuerung dieser Gebiete ist jedoch nur mit transparenten Prozessen und einem umfassenden Reporting für die einzelnen Kunden und Niederlassungen möglich.

Anforderungen zu komplex für Excel

Diese Anforderung wurde in der Vergangenheit in Excel mit verschiedenen Pivot-Tabellen und Querverweisen abgebildet. Aufgrund der steigenden Komplexität war dies jedoch ein sehr aufwendiges und darüber hinaus fehleranfälliges Verfahren. Gesucht wurde daher eine neue Lösung, mit der sowohl effizientere als auch detailliertere Analysen und Reports erstellt werden können, um so die Auslastung zu optimieren und insgesamt mit flexibleren und schnelleren Auswertungen zur Verbesserung der Unternehmensprozesse beitragen zu können.

Eine weitere Anforderung der ICA bestand darin, dass alle künftigen Anwender von Anfang an in den Entwicklungsprozess mit einbezogen werden sollten. Vor diesem Hintergrund entschied man sich schnell für QlikView. In einem ersten Schritt wurden zunächst die aktuellen Mengen- und Umsatzdaten aus dem System „ICA-Neu“ in QlikView geladen. Durch diesen Vorgang ist gewährleistet, dass alle Mitarbeiter auf derselben Datenbasis arbeiten und stets auf aktuelle Informationen zugreifen.

Rasche Umsetzung

Im Anschluss an eine zweitägige Schulung durch den QlikTech-Partner „Harrer & Partner“, an der alle Verantwortlichen aus den Unternehmensbereichen Controlling, IT und Marketing teilnahmen, wurde binnen eines Tages das Projektdesign entwickelt. Im Vordergrund stand die Definition der Anforderungen an die neue QlikView-basierte Lösung, die direkt mit dem Kunden erarbeitet wurden. Durch die vorherige Schulung konnten die ICA-Mitarbeiter den Entwicklungsprozess sofort aktiv mit gestalten. Die Erweiterung und Anpassung dieser ersten Pilot-Anwendung konnte daher anschließend bereits selbständig von der IT und dem Controlling durchgeführt werden. Durch diesen coaching-orientierten Ansatz ist es dem Team nun jederzeit möglich, weitere Änderungen direkt und ohne weiteren externen Support umzusetzen.

Über den QlikView Server stehen alle Anwendungen einem breiten Benutzerkreis für individuelle Analysen zur Verfügung. Der Arbeitsalltag der ICA-Mitarbeiter hat sich dadurch wesentlich vereinfacht. Analysen der Zugergebnisse, genaue Mengenauswertungen für die Kunden und die ICA-Geschäftsbereiche, übersichtliche Ergebnisdarstellungen und kundenspezifische Statistikabfragen können schnell und einfach mit wenigen Klicks durchgeführt werden. Früher wurde hierfür mit aufwendigen Pivot-Tabellen in Excel gearbeitet. Dazu mussten zunächst Daten aus dem Vorsystem kopiert und bereinigt werden. Insgesamt benötigte ein Kunden-Monatsreport bei diesem Verfahren fünf Tage. Durch den Einsatz von QlikView konnte dieser Zeitaufwand auf maximal 3 Stunden minimiert werden.

Bessere Datenqualität

Als positiver Nebeneffekt wurde durch die Automatisierung der Datenbereinigung außerdem die Datenqualität erheblich verbessert. „QlikView hat uns die Arbeit wesentlich erleichtert“, erklärt Mag. Stefan Kospach, Leiter Controlling bei der ICA. „Wir können Auswertungen und Reports schneller liefern und übersichtlicher darstellen. Änderungen in bestehenden Reports können mit wenigen Klicks durchgeführt werden.“

Auch die Bereitstellung von Zügen erfolgt heute effizienter, da deren Auslastung zeitnaher beobachtet werden kann. Weiteres Potenzial liegt außerdem in der Analyse der Vertriebsdaten, da eine solche Auswertung nicht nur ad hoc- Abfragen, sondern auch ad hoc-Reaktionen auf schlecht ausgelastete Züge ermöglicht. Diese Reaktionsfähigkeit wäre ohne QlikView nicht denkbar. Der Geschäftsführung ist es nun möglich, jederzeit selbständig auf aktuelle Analysen und Reports zurückzugreifen und somit den Entscheidungsprozess massiv zu beschleunigen. Das gilt auch für die Kunden der ICA: Sie schätzen vor allem die aussagekräftigen Monatsreports, die durch QlikView nun leichter und besser erstellt werden können. Darin werden beispielsweise alle monatlichen Im- und Exporte übersichtlich dargestellt und ausgewertet.

Für die Zukunft ist bereits eine Anbindung des SAP-Systems angedacht, um weitere aktuelle Unternehmenskennzahlen in den Geschäftsbereichen erstellen zu können.

www.qlikview.com/at

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MONITOR-Autoren
Alexander Hackl

Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. ..mehr..

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