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Business Intelligence

Das Gehirn als Vorbild

Co-Decision Technology SAS ist ein Lösungsanbieter von Business Intelligence-Software der nächsten Generation. Die vom Unternehmen entwickelte und in die Software-Suite „decider.track“ / “dt“ integrierte Co-Mining-Technologie basiert auf „Advanced Cognitive Sciences“, die vorwiegend bei biologischer künstlicher Intelligenz und in den Neurowissenschaften angewendet wird.

„Ich möchte, dass Banken und Terroristenjäger Risiken kognitiv und intuitiv besser erfassen. Mit einer Technologie, die das menschliche Gehirn nachahmt, dabei intuitiv wie ein Mensch urteilt und objektiv wie eine Maschine arbeitet.“ Martine Naillon, Gründerin von Co-Decision Technology (Bild: Co-Decision)

Die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns und die Psychologie des Menschen wurden als Vorbild genommen, um analog eine neue „Maschinen-Architektur“ zu entwickeln, die ein neues Modell für Entscheidungssysteme beinhaltet.

Im Finanzsektor richtet sich Co-Decision Technology an weltweit agierende Finanzinstitute und Finanzaufsichtsbehörden, wie die Europäische Zentralbank EZB, die US-amerikanische Security and Exchange Commission SEC oder die Finanzaufsichtsbehörden BAFIN in Deutschland und AMF in Frankreich.

Im Bereich Sicherheit sind es Sicherheitsabteilungen von Unternehmen, nationale Sicherheitsdienste (Geheimdienste, Zoll und Polizei) sowie internationale Sicherheits- oder Antigeldwäschebehörden (Interpol, Tracfin). Co-Mining wird bei amerikanischen Verteidigungsorganen, beim US-Geheimdienst und beim amerikanischen C3I (Communication, Control and Information Systems) genutzt.

Mit der Technologie sollen beispielsweise verdächtige Banktransaktionen verfolgt oder Untersuchungen bis hin zum Betrugsursprung angestellt werden. Auch können Entscheidungsprozesse für Compliance und Risikomanagement bei Finanzakteuren erkannt und nachvollzogen, organisierte Kriminalität und ihre globalen Verbindungen aufgespürt, bewertet und terroristische Handlungen vorhergesagt werden.

Funktionsweise

Die Lösung erfasst über ein Netzwerk von Software-Agenten in Echtzeit Informationen und Ereignisse aus verschiedenen Datenbanken oder verteilten Überwachungssensoren weltweit und setzt miteinander in Beziehung, was normalerweise nicht verbunden sein könnte oder dürfte.

Sie verfügt über eine Technologie, die sowohl die bewusste als auch die intuitive Argumentation des Menschen und seine intuitiven Entscheidungen nachahmt. Als „mobile Intelligenz“ bewegt sich der sie sich im weltweiten Cyberspace, verknüpft Informationen, die in Zeit und Raum verteilt sind, spannt ein dynamisches Netz aus Informationen (“Connect-the-dots”) und erstellt so ein globales Bild für Untersuchungen und Entscheidungsprozesse.

Ein typisches Beispiel des “Connect-the-dots”-Prozesses ist die Art und Weise, wie ein Finanzanalyst oder ein Polizist bei der Erstellung einer Analyse oder der Durchführung einer Untersuchung vorgeht: Er wählt zunächst ein elementares neues Element (den “first dot”), dann sucht er nach anderen Informationen, die mit der ersten verknüpft sein könnten, und verstärkt so seine Suchhypothesen. Die Suche nach solchen Verknüpfungen ist Kern der Analyse beziehungsweise der Untersuchung.

Auf diesem Weg wird dem User ein Verfolgungsprozess angeboten, der den Intelligenzzyklus des Tracking und die anschließenden Entscheidungsprozesse abbildet. Der objektive Tracking-Eintrag unterstützt den Nutzer beim Vergleich der Rechnerargumentation mit seiner eigenen Überlegung. Compliance-Auditoren ermöglicht er beispielsweise eine objektive Dokumentation ihres Entscheidungsprozesses.

Als Antwort auf den Bedarf nach einer integrierten Risikomanagement-Politik dient das weltweite Langzeit-Tracking einer gemeinsamen Informationsgrundlage für alle Beteiligten.

Referenz-Server

Grundvoraussetzung, um Informationen zu einem bestimmten Thema zu verknüpfen, die bei verschiedenen Personen vorliegen, ist die Zentralisierung in einer gemeinsam genutzten Datenbank. Daher beinhaltet die Lösung eine Validierung, sobald ein verdächtiges Signal entdeckt wird, um zu beurteilen, ob ein echtes Alarmsignal erkannt wurde.

Der Co-Mining-Prozess läuft Tag und Nacht auf den Servern und verfolgt unterschiedliche Entscheidungsverläufe bei unterschiedlichen Ereignissen. Bei der Anwendung Verteidigung könnte dies die Verfolgung von Terroristen sein, bei der Anwendung Finanzen die Verfolgung verschiedener Aktien oder Unternehmen. Die Benutzeroberfläche des Co-Mining-Systems besteht hauptsächlich aus vier Fenstern und drei Bildschirmen.

Über einen Bildschirm (ein Fenster), der auf dem Server vorgeschaltet ist, kann der User  im Detail die Arbeitsschritte der Maschine verfolgen.

Auf einem zweiten Bildschirm (Fenster) werden die Live-Entscheidungen der Maschine nach der Live-Eingabe von Informationen angezeigt. Bei der Anwendung Verteidigung werden live taktische Maßnahmen und bei Finanzen Life-Portfolio-Entscheidungen angezeigt, die ständig an die Live-Informationen über Ereignisse in der Welt angepasst werden.

Ein dritter Bildschirm (zwei Fenster) enthält:

  • Ein Fenster mit einer Remote-Dialog-Box, in der die Maschine mit dem User kommuniziert. Die Maschine stellt Fragen, schlägt verschiedene Verzweigungen für Entscheidungsprozesse vor, aus denen der User eine auswählen muss. Der User kann auch durch Eingabe einer eigenen Stellungnahme die Maschine lenken.
  • Ein Fenster mit dem strategischen Active Vision Tracker (AVT). Der AVT verfolgt die strategischen Signale und informiert über die schwankenden strategischen Entscheidungsschritte der Maschine. Im Bereich Finanzen ist ein solches Signal beispielsweise die Schwankung der Aktienbewertung in einem bestimmten Zeitraum (im Verlauf eines Tages, von Wochen oder Monaten). Wenn die Maschine ein neues Alarmsignal erkennt und sich daraufhin für die Aufnahme eines neuen Tracks entscheidet,wird jedes strategische PDO-Objekt (Portable Distributed Object) über die Aktienkurve  gelegt. Der User kann dieses dann mit seiner Maus anklicken, um eine schnelle Zusammenfassung der Situation und des Entscheidungsprozesses zu erhalten.

www.comining.org

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MONITOR-Autoren
Dipl.-Hdl. Ing. Ernst Tiemeyer

bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. ..mehr..

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