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Gnadenfrist für PCs?

Erneuerungszyklen bei PC-Hardware verlängern

Weltweit stehen rund 280 Mio. Arbeitsplatz-PCs zur Erneuerung an. Unternehmen wie A.T.U vermeiden mit Thin Client-Software teure Hardwareinvestitionen. Die umgewandelten PCs lassen sich noch zwei bis vier Jahre weiterbetreiben, ehe sie durch echte Thin Clients ersetzt werden. Bis dahin lassen sich laut Gartner ca. 400 Euro an Investitionskosten pro Arbeitsplatz aufschieben.

Igel Universal Desktop Converter (Bild: Igel)

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten möchten viele Unternehmen die Erneuerungszyklen ihrer PC-Hardware verlängern. Thin Client-Hersteller Igel Technology zeigt einen Weg auf, wie sich Ersatzinvestitionen aufschieben lassen.

Als Referenz nennt Igel den Kfz-Service-Anbieter A.T.U: Das Unternehmen rüstet ca. 6.500 bereits abgeschriebene PCs auf Thin Client-Betrieb um. Damit erweitert A.T.U seine bestehende Server Based Computing-Umgebung auf alle Filialen und spart im Vergleich zum ursprünglichen Client/Server-Netzwerk 25 % an Supportkosten ein.

Geht man von einem typischen Einsatzzyklus von drei bis vier Jahren aus, so stehen weltweit nahezu 280 Millionen stationäre Arbeitsplatz-PCs zur Erneuerung an. Diese Zahl resultiert aus Produktionszahlen, die das Marktforschungsunternehmen Gartner seit 2004 konstant gesammelt hat. Laut Gartner lassen sich pro Arbeitsplatz Investitionskosten in Höhe von ca. 400 Euro um zwei bis vier Jahre verschieben, wenn die abgeschriebenen PCs mithilfe von Thin Client-Software konvertiert werden.

Deren Nutzer können dann keine Daten  mehr lokal speichern und greifen ausschließlich auf zentral bereitgestellte bzw. extern gehostete IT-Infrastrukturen zu. Die zentrale IT-Bereitstellung kann via Server Based Computing (SBC), virtueller Desktop-Infrastruktur (VDI) oder Cloud Computing-Services erfolgen. Das SBC ist dabei laut Gartner die effizienteste Lösung mit einer Gesamtkostenersparnis von ca. 50 % gegenüber einer ungemanagten PC-Umgebung (Client/Server-Netzwerk), danach folgen die virtualisierten Desktops mit bis zu 10 %. Gartner schätzt, dass 15 % aller geschäftlichen Desktops bis zum Jahr 2014 virtualisiert bereitgestellt werden.

Die A.T.U Auto-Teile-Unger Handels & Co. KG, stellt seine Desktop-Infrastruktur bereits seit 2006 konsequent auf Server Based Computing um. In Ergänzung zu den bislang 1.200 eingeführten Igel Thin Clients will das rund 13.000 Mitarbeiter und 650 Filialen zählende Unternehmen, langfristig etwa 6.500 PCs auf Thin Client-Betrieb umstellen. „Auf diese Weise staffeln wir die Gesamtausgaben der unternehmensweiten Migration über einen längeren Zeitraum“, sagt Manfred Gerlach, IT-Leiter bei A.T.U. „Die PCs sind bereits abgeschrieben, die Umstellung bewerkstelligen wir einfach und kostengünstig mithilfe des Igel Universal Desktop Converters.“

Die mit der Linux-Firmware des deutschen Herstellers Igel Technology versehenen PCs lassen sich wie die echten Thin Clients zentral und  gruppenbasiert über die im Lieferumfang enthaltene Managementsoftware Igel Universal Management Suite fernadministrieren. Durch die damit verbundene Möglichkeit, die Anwendungen europaweit von zentraler Stelle aus bereitzustellen und die Desktopgeräte aus der Ferne zu betreuen, spart A.T.U jährlich schätzungsweise 25 % an Supportkosten ein.

www.igel.com

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