Das Institut für Computertechnik (ICT) der Technischen Universität Wien und die Gesellschaft für Mikroelektronische Systeme (GMS) im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik holen diesen Wettbewerb für SchülerInnen der Oberstufe heuer erstmals nach Österreich.
Wie könnten Mikrochips unseren Alltag erleichtern? Kreative Projekte sind gefragt! Unter den Vorjahressiegern in Deutschland fanden sich unter anderem Lösungen für Mikrochips als Einschlafhilfe für Tinnitus-Patienten, Schutz vor Anbrennen des Essens, Optimierung von Akku-Ladezuständen oder die Messung elektrostatischer Felder.
SchülerInnen haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten, am Wettbewerb teilzunehmen: indem sie einfach einen Fragebogen zum Thema Mikrochips am Beispiel Handy beantworten. „Die größere Herausforderung ist es jedoch, eine innovative Idee für einen Mikrochip zu ersinnen und diesen dann mit Unterstützung durch Experten zu entwickeln“, weiß Univ-Prof. Dr. Christoph Grimm, Leiter des Instituts für Computertechnik der TU Wien, das die Teilnehmer auch in speziellen Workshops betreut. Der Höhepunkt des Projektes: Die besten Entwürfe werden dank der Unterstützung durch den Chiphersteller austriamicrosystems als echter Siliziumchip produziert.
Die Aktion „Invent a Chip“ wird in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V. sowie der Leibniz Universität Hannover bereits seit neun Jahren durchgeführt. Mit diesem Ideenwettbewerb soll bei SchülerInnnen das Interesse an Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften geweckt werden.
Die Abgabefrist für Fragebogen und Chip-Ideen ist der 30. Oktober 2010. Teilnahmebedingungen und weitere Details zu „Invent a Chip Austria“ finden sich im Internet unter: www.invent-a-chip.at


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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 