„Damit können erstmals im privaten Bereich ‚elektronische Einschreibbriefe‘ versendet werden. Das heißt, es ist jedem Internet-User möglich, Dokumente im Internet sicher und nachweislich zu empfangen und zu versenden“, zeigt sich Herwig Höllinger, Generalsekretär-Stv. der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), erfreut.
Durch den Versand über E-Zustellungsanbieter kann die - für zeitkritischen Geschäftsverkehr notwendige - rechtzeitige Übermittlung eindeutig und - besonders wichtig: rechtsgültig – nachgewiesen werden. „Die Verständigung darüber, dass im E-Postfach ein neues Dokument wartet sowie eine bei Abholung garantierte Empfangsbestätigung sind genauso wesentliche wie nützliche Merkmale des elektronischen Einschreibbriefs“, unterstreicht Höllinger.
- Die Privatsphäre ist beim elektronischen Einschreibbrief - im Gegensatz zum herkömmlichen E-Mail - auch technisch geschützt. Der Zugriff auf das elektronische Postfach ist für jede registrierte Benutzerin und für jeden registrierten Benutzer über das Internet möglich. Es gibt derzeit zwei Möglichkeiten der Überprüfung der User-Identität: die eindeutige Authentifizierung mit Bürgerkarte sowie die Authentifizierung per E-Mail.
- Das elektronische Postfach ist frei von Spam-Mails.
- Die Kosten für das Versenden eines elektronischen Einschreibbriefes liegen deutlich unter jenen für den Postversand. Wie bei der „herkömmlichen“ Post fallen selbstverständlich auch beim Empfang von elektronischen Einschreibbriefen keine Kosten an. Die Benachrichtigung über neue Poststücke erfolgt via E-Mail an eine zuvor festgelegte Adresse.
- Dokumente können frei von Medienbrüchen weiterbearbeitet und elektronisch gespeichert werden.
Vor diesem Hintergrund lädt die WKÖ interessierte IT-Dienstleister zur Verwendung des "Zustellkopfes" ein: "Unternehmen, die diesen offenen technischen Standard nutzen und einen Zustelldienst für den elektronischen Einschreibbrief anbieten wollen, können sich direkt an das E-Center der WKÖ, E-Mail: ecenter(at)wko.at, Tel. 05 90 900-4203, wenden.


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8/2011
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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 