„Wir betrachten serviceorientierte Architekturen als Basis, um Business Process Management umsetzen zu können“, so Karl-Heinz Streibich. „Deshalb haben T-Systems und die Software AG unsere Partnerschaft weiter ausgebaut. T-Systems bietet dabei den Kunden ein spezielles Outsourcing-Angebot als Betreiber für Prozesslösungen.“
SOA ist die Basis für die Digitalisierung und Optimierung von Prozessen, und hier liegt der große Mehrwert für Unternehmen: Effizienzgewinne und neue Geschäftsmodelle. Die Herausforderung besteht jedoch darin, nach dem Aufbau einer flexiblen, SOA-basierten IT-Landschaft auch den zweiten Schritt in Richtung digitales Unternehmen zu machen und die Kernprozesse zu optimieren.
Zwei Lösungsansätze von T-Systems betrachtet die Software AG dabei als zentral: das Servicepaket „Application Management and Modernization“ und, darauf aufbauend, das neue Transformational-Outsourcing-Konzept. Dabei geht es im Kern darum, die IT-Landschaft eines Kunden nicht nur zu betreiben (klassisches Outsourcing), sondern sie gleichzeitig zu modernisieren und zu transformieren (das sogenannte „Transformational Outsourcing“, TO).
Großunternehmen haben selbstentwickelte IT-Anwendungen und Hunderte von einzelnen Dienstleistern und Freiberuflern im Einsatz. Wartung und Betrieb werden dadurch teuer, und die IT kann die Geschäftsprozesse nicht optimal unterstützen. TO sorgt für einen durchgängigen Prozess, etwa auf Basis eines standardisierten SAP-Systems, ohne den Geschäftsablauf zu beeinträchtigen. Beim TO finanziert sich die Modernisierung aus den Einsparungen. Da die neue IT-Landschaft schlanker ist, liegen die Gesamtkosten am Ende niedriger als beim klassischen Outsourcing. So können Kunden auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten modernisieren, ohne tief in die eigene Tasche greifen zu müssen.
Insbesondere der übergreifende Ansatz des TO ist in Krisenzeiten bedeutsam. Mit dieser Erweiterung des herkömmlichen Outsourcings übernimmt der Dienstleister nicht nur die IT seines Kunden, er modernisiert und standardisiert sie gleichzeitig. „Das führt zu schlankeren Prozessen, generiert weitere Kostenvorteile für den Kunden in der Krise und bereitet das Fundament für innovative SOA- und BPM-Projekte für die Zeit nach der Krise vor“, so Streibich.
Und zudem: „T-Systems ist eine feste Größe auf dem Application-Management-Markt und offeriert ihre Dienstleistungen in über 25 Ländern. Wir bündeln unsere Kompetenzen und Lösungsansätze“. Streibich sieht in der erweiterten Partnerschaft ein echtes Plus „für uns und unsere Kunden“.


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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 