Das Framework basiert auf Nagios und ist modular erweiterbar. openITCockpit bietet im Vergleich zu Nagios einige Ergänzungen: Es lässt sich durch eine Web-Oberfläche konfigurieren, ist mandantenfähig und bietet vorintegriert Open Source Tools, die in vielen Anwendungsszenarien erst noch in Nagios integriert werden müssen.
Der Fokus des Projekts liegt auf Anwendern, die nach einem Systemmonitoring suchen, das sich in einem einzigen Frontend administrieren lässt und mit dem selbst heterogene und historisch gewachsene IT-Systemlandschaften transparent dargestellt und einfach überwacht werden können.
openITCockpit liefert eine Reihe von Schnittstellen zur Integration vieler Open Source-Tools und unterstützt Geschäftsprozesse durch applikationsübergreifende Integrationen in Ticketing-, CMDB- und Provisioning-Systeme. Neben verschiedenen Darstellungsmöglichkeiten (Business-Dashboards, KPIs, SLA-Reporting etc.) bietet openITCockpit auch die Korrelation von Events mit einem hinterlegten Regelwerk.
Das Framework richtet sich an vier Zielgruppen:
- an IT-Abteilungen in mittelständischen und größeren Unternehmen, die mit Insellösungen arbeiten und denen bislang nicht alle Informationen in einem einzigen Repository zur Verfügung stehen,
- an bestehende Nagios-Nutzer, die das Funktionsspektrum von Nagios deutlich ausweiten wollen,
- an Unternehmen, die sich bisher mit den Funktionalitäten der Closed Source-Systemmanagementlösungen großer Anbieter wie HP, IBM & Co. beschränkt haben,
- an Nutzer von Outsourcing-Dienstleistungen, denen daran gelegen ist, die mit ihren Dienstleistern geschlossenen Service Level Agreements selbst zuverlässig überwachen zu können.


1/2012
8/2011
7/2011


Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 