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Security Services

Der Weg von traditionellen Managed Services zum Cloud-Modell

Die Experton Group untersucht in einer Studie zu Cloud-basierten Security Services die verschiedenen Nuancen zwischen traditionellen Managed Security Services und Cloud-Modellen.

Auf Cloud basierende Sicherheitsdienste und Security für die Cloud gehören zu den Top 10-Themen, die Sicherheitsverantwortliche im Jahr 2010 anpacken und prüfen müssen. Zugleich stehen weitere Aufgaben an: unter anderem muss das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Sicherheitsinvestitionen optimiert und kommuniziert werden, Mitarbeiter und Partner sollen sicheren Fernzugriff auf Unternehmensressourcen erhalten, und Maßnahmen gegen Wirtschaftskriminalität sind zu ergreifen. Dies ist das Resumée, das die Advisor der Experton Group aus ihren Security-Projekten der letzten 12 Monate ziehen.

Grundsätzlich ermöglichen es externe Security Services aus der Cloud der Mehrzahl der Unternehmen die IT-Sicherheit auf ein höheres Niveau als bislang zu heben. Externe Dienstleister bieten ihre Leistungen für eine Vielzahl von Kunden an und verfügen über die Skaleneffekte, die hohe Investitionen in eine hochsichere Infrastruktur und entsprechendes Know-how erlauben.

Andererseits ist aber nicht zu erwarten, dass künftig alle IT-Sicherheits- Funktionalitäten komplett in die Wolke verlagert werden. Der Cloud-Anteil wird aber in den kommenden 3-5 Jahren für einzelne Sicherheitsthemen stark zulegen.

In einzelnen Segmenten, wie etwa E-Mail-Sicherheit und Spam-Schutz, sind Cloud Services bereits heute recht ausgereift und treffen auf hohe Akzeptanz bei deutschen Unternehmen. „Durch die wachsende Verbreitung von Cloud Services werden auch manche hierfür notwendige Sicherheitsfunktionalitäten in die Wolke wandern – also Sicherheit aus der Cloud für die Cloud“, prognostiziert Wolfram Funk, Senior Advisor bei der Experton Group. „Besonders deutlich wird dies bei der Verwaltung und Bereitstellung von Identitäten für Cloud Services, etwa über Web Single Sign-On.“

Im Jahr 2009 nutzte beispielsweise etwa jedes dritte deutsche Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern Managed Security Services (MSS) in irgendeiner Form. Dabei sind vier Modelle mit fließenden Übergängen zu unterscheiden:

  • Betrieb des Sicherheitssystems im eigenen Unternehmen (Rechenzentrum), Fernüberwachung (Monitoring) durch einen externen Dienstleister.
  • Betrieb des Sicherheitssystems im eigenen Rechenzentrum, Remote Management (Konfigurationsänderungen oder Response) durch einen externen Dienstleister.
  • Hosting und Management eines dedizierten Sicherheitssystems durch den externen Dienstleister in seinem Rechenzentrum / Security Operations Center.
  • Shared Managed Security Service ohne dediziertes Sicherheitssystem (Cloud-basiert): Security Software as a Service (SaaS), Platform as a Service (PaaS) oder Infrastructure as a Service (IaaS).

Eine neue Experton Group Studie „Security Services in der zweiten Generation – Auf dem Weg von traditionellen Managed Services zum Cloud Modell“ wird das Thema von verschiedenen Seiten beleuchten: aus der Sicht der potenziellen Kunden (Anwenderunternehmen), aus der Perspektive der Security-Technologie-und SaaS-Anbieter sowie aus dem Blickwinkel der ICT-Dienstleister.

Erste Ergebnisse der Studie „Security Services in der zweiten Generation – Auf dem Weg von traditionellen Managed Services zum Cloud Modell“ sind im Herbst 2010 zu erwarten. Interessenten erhalten nähere Informationen unter folgendem Link: www.experton-group.de/research/studien/studien-index.html

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MONITOR-Autoren
Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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