Das Jahr 2009 war geprägt von der Neuausrichtung der Organisation als AIT Austrian Institute of Technology und der forschungsstrategischen Positionierung der fünf Departments. Der Fokus liegt auf Forschung und Entwicklung neuer Technologien in den Infrastrukturthemen der Zukunft: Energy, Mobility, Health & Environment, Safety & Security sowie Foresight & Policy Development. Das Ziel des AIT ist es Basisinnovationen für infrastrukturbezogene Technologien für die nächste Generation zu schaffen.
Mit seiner neuen Eigentümerstruktur (Republik Österreich 50,46% und Verein zur Förderung von Forschung und Innovation in der Industriellenvereinigung 49,54%) wurde für das AIT die Basis geschaffen die entwickelten Technologien und Methoden gemeinsam mit den Partnern aus der Industrie und der öffentlichen Hand in neuen Produkte und Dienstleistungen umzusetzen.
Dr. Hannes Androsch, Aufsichtratspräsident des AIT: “Mit rund 900 Forscherinnen und Forschern hat sich das AIT das Ziel gesetzt für die österreichischen Industrieunternehmen die Tools und Technologien von morgen zu schaffen. Dabei werden Standards angewendet, die keinen Vergleich mit internationalen ‚Research and Technology Organizations’ scheuen müssen. Mit seinen klar fokussierten Themenbereichen rund um eine effiziente und leistungsfähige Infrastruktur ist das AIT auch ein wichtiges Instrument um den heimischen Wirtschaftsstandort und die Lebensqualität weiter zu stärken.“
Neue Strategie hat sich bewährt
Die neue Strategie des AIT Austrian Institute of Technology wurde in den letzten 24 Monaten erarbeitet, durch internationale Fachleute abgesichert und seit einigen Monaten wird diese Strategie im AIT gelebt. DI Anton Plimon, kaufmännischer Geschäftsführer des AIT: „Unser Mut zur speziellen strategischen Ausrichtung des AIT hat sich bisher gelohnt. Das Konzept des AIT wirkt - für die Kunden und für das Unternehmen. Das Vertrauen unserer Kunden in das AIT wächst ständig weiter, was sich am All-Time-High in unseren Auftragsbüchern widerspiegelt.“
Die Strukturbereinigung und die Ausgliederungen diverser Bereiche schaffen eine stark verbesserte Kostenstruktur. Pro Department wird an 2 maximal 3 Forschungsschwerpunkten gearbeitet. Das damalige zu stark diversifizierte Portfolio wurde bereinigt, sowie alle Prozesse neu definiert und optimiert. Mit der klaren Fokussierung auf die wichtigen Zukunftsthemen wurde laut Plimon eine gesunde Basis für eine stabile Ertragslage in den kommenden Jahren erreicht. Erfreulich sei auch die positive Performance der ausgegliederten Bereiche, die sich als Spin-Offs am Markt behaupten konnten.
Positives Jahresergebnis
Trotz Umbau des gesamten Unternehmens konnte im vergangenen Jahr 2009 ein positives Jahresergebnis von + 3,9 Mio. EUR erzielt werden, und liegt damit nur gering unter dem Ergebnis 2008 (+ 4,5 Mio. EUR). Im Jahr 2007 schrieb das Unternehmen hingegen noch Verlust.
DI Anton Plimon: “Im Geschäftsjahr 2009 ist es gelungen trotz Umstrukturierung und thematischer Neuorientierung des Unternehmens den eingeleiteten Turnaround zu halten, die Supportprozesse weiter zu optimieren und die Verwaltungskosten um jährlich 1,6 Mio. EUR zu senken.“ Der Arbeitsvorrat 2009 liegt mit 56,45 Mio. EUR im Vergleich zu 47,72 Mio. EUR um 18,3% deutlich höher als im Jahr 2008.



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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 