Die neuen DLP-Appliances von Blue Coat sollen Unternehmen vor dem Verlust von Daten wie sensiblen E-Mails oder Webinhalten schützen, die über das Netzwerk laufen. Zudem vesprechen sie Schutz vor dem Verlust von Daten, die in Datenbanken oder auf Servern gespeichert sind.
Alle Appliances verfügen über ein einheitliches Managementsystem mit dem Sicherheitsadministratoren die Geräte konfigurieren und verwalten sowie Erkennungsrichtlinien analysieren und optimieren können. Die DLP-Appliances lassen sich laut Hersteller innerhalb von einem Tag oder weniger in Betrieb nehmen.
Dies schließt deren Installation und Konfiguration, die Definition von Richtlinien, Fingerprinting von Inhalten, die erste Überwachung und Kontrolle von Datenverkehr sowie Analysen von Vorfällen ein. Administratoren können die für sie wichtigen Funktionen zuerst konfigurieren und zusätzliche Funktionalität später Schritt für Schritt hinzufügen. Die Lösung muss nicht gleich zu Beginn vollständig konfiguriert sein.
Weitere Features sind:
- Advanced Fingerprinting: Eine Blue Coat DLP-Appliance kann strukturierte wie unstrukturierte Daten bewerten – bei laut Hersteller weniger falschen Positivmeldungen.
- Sprachenunabhängig: Es werden standardmäßig die meisten verbreiteten Sprachen unterstützt, einschließlich Sprachen mit Multibyte-Zeichensätzen. Für weltweit operierende Unternehmen mit Niederlassungen in Ländern wie Japan, Korea oder China ist die Unterstützung von 16-Bit-Zeichensätzen etwa unerlässlich.
- Unabhängigkeit von Dateiformaten: Durch die Unterstützung von mehr als 600 Dokumenttypen kann auf eine Vielzahl von Dateitypen einschließlich Archivdateien zugegriffen werden.
Die neuen DLP-Appliances lassen sich über das Internet Content Adaption Protocol (ICAP) mit Blue Coat ProxySG-Appliances verbinden. In diesem Fall ermöglicht es eine ProxySG-Appliance einer DLP-Appliance, auch SSL-verschlüsselten Verkehr wie Webmails zu inspizieren.
Die neuen Geräte gibt es in drei verschiedenen Modellen für 250, 5.000 oder 20.000 Benutzer. Sie sind ab dem Ende Juni 2010 über den Fachhandel verfügbar. Die Preise beginnen bei 12.000 Euro.


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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 