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Business Service Management

HP bringt Version 9 seiner IT-Management-Lösung

Die Software wurde mit Funktionen für das Management dynamischer und hybrider IT-Umgebungen erweitert, mit einem auf Web 2.0 basierenden Dashboard versehen und arbeitet mit einem so genannten Run Time Service Model.

Dieses liefert echtzeitnahe Informationen über die Abhängigkeiten zwischen IT- und Geschäftsprozessen. Dank der einheitlichen Architektur greifen alle Nutzer von HP BSM 9 auf eine gemeinsame Datenbasis zu. Sie erhalten über ein Dashboard die ihrer Rolle im Unternehmen entsprechenden Ansichten und Auswertungen.

„Technologien wie Virtualisierung, SaaS und Cloud Computing machen die heutige IT flexibler, aber auch komplexer und schwerer zu steuern“, sagt Christoph Schmid, Interim Country Manager Software und Solutions von HP Österreich. „Wir haben rund 1000 Mannjahre in die Weiterentwicklung und Integration unserer BSM-Software investiert, um genau diese Herausforderungen für unsere Kunden zu bewältigen. Erstmals bekommen Manager und Administratoren ein echtzeitnahes Bild der Abhängigkeiten von IT und Geschäft.“

Run Time Service Model

HP BSM 9.0 bietet eine Run Time Service Model. Das ist eine separate Datenbank speziell für das Monitoring, die alle Datenbeziehungen des Configuration Management System (CMS) synchronisiert bereit hält. Die Informationen im Run Time Service Model werden zeitnah, proaktiv und ereignisorientiert um Performance-Messdaten und Event-Informationen angereichert.

Dies stellt sicher, dass alle beim Monitoring ermittelten Daten direkt in die Überwachung der Services einfließen: HP BSM 9 kann Business-Services damit echtzeitnah überwachen. Damit sollen Störungen schneller entdeckt und sowohl die Auswirkungen von Problemen auf die Business-Services als auch die Behebungskosten minimiert werden. Eine IT-Organisation kann diese Datenbank nach Belieben mit dem führenden Configuration Management System (CMS) koppeln und mit bestehenden Daten abgleichen.

Eine weitere Neuerung von BSM 9 sind so genannte Gesundheits-Indikatoren (Health Indicators). Sie stellen die Verbindung zwischen Messwerten und Ereignissen zu einem Konfigurationselement (Configuration Item, CI) her und liefern dadurch Hintergrundinformationen zum „Gesundheitszustand“ dieses CIs.

Anders als ein technischer Schwellenwert (Threshold), der schlicht unter- oder überschritten wird, kann ein Health Indicator je nach Typ des CIs unterschiedliche Werte annehmen. Health Indicators können dabei eine beliebige Kombination von CIs umfassen und zu einem Geschäftsprozess kombinieren. Häufig auftretende Kombinationen sind in HP BSM 9 bereits vorkonfiguriert.

Weitere Bestandteile von HP BSM 9 liegen nun ebenfalls in einer neuen Version vor:

  • HP Business Availability Center (BAC) 9.0 überwacht Services aus Anwendersicht und bietet Diagnose-Werkzeuge für die Problem-Analyse. Neu ist mit „HP BAC Anywhere“ eine SaaS-Lösung (Software as a Service), mit der sich  externe Webanwendungen jederzeit und von jedem Ort aus überwachen lassen – auch außerhalb der Firmen-Firewall.
  • Der HP Operations Manager i (OMi) 9.0 verbessert die Leistungsfähigkeit von IT-Services. Intelligente Erweiterungen der Management-Agenten, sogenannte Smart Plug-ins (SPi), entdecken automatisch Änderungen an den Anwendungen sowie an der physischen und virtuellen Infrastruktur. Diese werden direkt an das Run Time Service Model weitergeleitet.
  • Das HP Network Management Center (NMC) 9.0 überwacht physikalische Netzwerke, virtuelle Server und Public Cloud Services und ermöglicht damit einen besseren Überblick über das gesamte Netzwerk. Auf einen Blick werden Informationen zu Fehlermeldungen, Erreichbarkeit und Leistung dargestellt.

Die unterschiedlichen Komponenten von HP BSM 9 können durch die Modularität der Lösung weiterhin auch einzeln eingeführt werden. Das gemeinsame Run Time Service Model stellt die nahtlose Erweiterung in Richtung BSM sicher.

www.hp.com/go/bsm

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MONITOR-Autoren
Mag. Carl-Markus Piswanger

Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. ..mehr..

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