Demnach ist Österreichs Internetwirtschaft ist ein wichtiges Standbein der österreichischen Wirtschaft in Zeiten der Krise: Mehr als 33.000 Arbeitsplätze, Güter und Dienstleistungen im Wert von knapp 6 Mrd. Euro, 2,8 Mrd. Euro Wertschöpfung und eine überdurchschnittlich starke Verflechtung mit der heimischen Wirtschaft von der nicht nur die Branche selbst, sondern auch die vor- und nachgelagerten Sektoren profitieren.
Zum ersten Mal überhaupt wurde vom Interessenverband ISPA (Internet Service Providers Austria) die Kraft des Faktors Internetwirtschaft in Österreich erhoben und quantifiziert - mithilfe einer Studie der Wirtschaftsuniversität Wien unter Federführung von ao. Univ. Prof. Dr. Gunther Maier.
Die Internetwirtschaft beschäftigt knapp 1,3% der heimischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Internetbranche schüttet jährlich 1,34 Mrd. Euro an Arbeitnehmerentgelt aus und produziert pro Jahr Güter und Dienstleistungen im Wert von knapp 6 Mrd. Euro. Die positive Auswirkung auf die Beschäftigungssituation: Eine Mehrproduktion von knapp 100.000 Euro schafft einen weiteren Arbeitsplatz.
Mit einem Wertschöpfungsvolumen von 2,8 Mrd. Euro liegt der Beitrag der Internetservice-Anbieter zur Bruttoproduktion sogar deutlich über jenem von traditionellen, als stark eingeschätzten Industriesektoren. Mit dem Anteil der Wertschöpfung an ihrer Bruttoproduktion ist die Internetwirtschaft gleichauf mit der Bauwirtschaft und übertrifft für die Industrie wichtige Sektoren wie beispielsweise Bekleidung, Maschinen und Kraftwagen.
Mehr als die Hälfte der Produktion – rund 3,1 Mrd. Euro – bleibt dabei in der Wirtschaft (B2B) und generiert somit weiteres Wachstum in nachgelagerten Branchen. Der Rest geht direkt an den Endkonsumenten (B2C). Aber nicht nur nachgelagerte Branchen oder der Konsument profitiert von der Wirtschaftstätigkeit der Internetbranche: Diese ist auch aktiver Bezieher von Wirtschaftsleistungen und Importen in Höhe von 2,46 Mrd. Euro bzw. rund 0,7 Mrd. Euro.


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