Die beiden Unternehmen, die nach außen als jeweils eigenständige Firmen auftreten, nutzen für die zeitgemäße Voice-Kommunikation auf Basis der Success Number 05 eine gemeinsame technische Plattform von Telekom Austria.
Bei der Voice VPN-Lösung wurde ein Cisco Call Manager integriert, der bei allen beteiligten Nebenstellen in beiden Sprach-VPNs für die benötigten Telefon-Features sorgt. Das Kommunikationskonzept für die beiden 05-Rufnummernkreise von MPREIS und Baguette beruht auf definierten Erreichbarkeitsszenarien und darauf aufsetzenden Verkehrsführungsprogrammen. Außerdem sind die 05-Systeme auf ein Single-Number-Konzept ausgelegt, welches auch die Integration von Mobiltelefonen und Faxgeräten ermöglicht. Das System verfügt darüber hinaus über eine Unified Messaging Box und ist über ein Web-Admin-Tool verwaltbar.
Komplexe Technologie im VPN setzt die 05-Nummer nach entsprechender Berechtigungsprüfung auf Basis von hinterlegten Rufnummerninformationen in die geografische Rufnummer plus Durchwahl der jeweiligen Filiale um und setzt die CLIP-(Calling Line Identification Presentation)Info auf, womit eine eindeutige Identifizierung des Unternehmens erfolgt.
Neues Vernetzungskonzept für Zentrale in Völs und 185 Filialen
Die MPREIS-Zentrale in Völs wurde im neuen Vernetzungskonzept für das Unternehmen mit 20 Mbit/s an das Backbone-Netz von Telekom Austria angeschlossen. Für das Backup wurde eine 4 Mbit/s SDSL unlimited Hot-Standby-Verbindung eingerichtet. Die Filialen sind mit ADSL-Technologie in den LAN-Verbund integriert. Das Backup erfolgt hier jeweils über ISDN-Basisanschlüsse.
Telekom Austria führt für MPREIS im Housing Center in Innsbruck auch das Housing für die zwei kundeneigenen Webserver und einen Switch durch. Ein Firewallmanagement sorgt hier außerdem auch für zentralen Spam- und Virenschutz. Die Versorgung der Unternehmensstandorte mit den Internet-Diensten erfolgt über ein Breitband Gateway ins MPLS-Netz, den IP-Backbone und ins LAN-Interconnect. Die Südtiroler Filialen von MPREIS werden direkt ins nationale Netz eingebunden.
In der nächsten Phase werden auch die Teleworker- und Home-User-Arbeitsplätze von MPREIS und die Surfterminals in den Filialen in das neue Internet-Konzept einbezogen.
Sichere Anbindung der Datacash Terminals in den MPREIS-Filialen
MPREIS betreibt in seinen Filialen auch Datacash-Terminals für die Bezahlung von Leistungen mit Bankomat- und Kreditkarten. In Österreich wird dieser Dienst in Zusammenarbeit mit PayLIfe betrieben, in Südtirol ist Brennercom der Partner. Für die POS (Point of Sale) Connect Lösung wird der Integrated Service Router Cisco 1841 eingesetzt, der HWIC (High Performance Wan Interface Cards) als auch 3G und GSM integriert hat. So kann das Backup für die zuverlässige Verfügbarkeit der Datacash-Terminals über UMTS erfolgen.



1/2012
8/2011
7/2011


Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 