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Mobile Content

Großer Erfolge mit Application Stores

Die Branche für mobilen Content verbucht zur Zeit große Erfolge, die in erster Linie auf das gut funktionierende Modell der Apple „App Stores“ als Online-Shop-Lösung für mobilen Content zurückzuführen sind. Laut Frost & Sullivan, wird der Erfolg dieser Application Stores in den nächsten drei Jahren die Umsätze ankurbeln und das Innovationstempo steigern.

Wettbewerber im Markt, wie die Betreiber mobiler Netzwerke, versuchen durch Online-Shops und Kooperationen in öffentlich zugänglichen Innovationsinitiativen den bereits etablierten Stores Konkurrenz zu machen. Software-Entwickler nutzen die Stores als Medium, um aktuelle Dienstleistungen und Lösungen an die Öffentlichkeit bringen; Banken, Zeitungen und öffentliche Dienste wiederum, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten.

Ein aktuelles White Paper von Frost & Sullivan mit dem Titel „The Modes of the Mobile Content Industry – The Stores and the Web“ analysiert die Entwicklung der Application Stores und den Aufstieg des mobilen Internet zu einer barrierefreien offenen Plattform zur Vermittlung von mobilen Inhalten.

„Der Erfolg der Apple App Stores ist unbestreitbar und zieht radikale Konsequenzen nach sich,“ meint Saverio Romer, Senior Industry Analyst bei Frost & Sullivan. „Und das Innovationstempo ist eklatant“. Dennoch zeichnen sich bereits Herausforderungen ab. Die schnelle Ausbreitung der Stores lässt ein stark fragmentarisches Marktumfeld entstehen. Um möglichst viele Endnutzer zu erreichen, müssen Software-Entwickler unterschiedlichen Ansprüchen genügen und auf verschiedenen Plattformen arbeiten, was zusätzliche Geschäftskosten bedeutet. Außerdem ist es für Entwickler meist nicht einfach, ihre Anwendungen (Apps) effizient zu vermarkten, da eine neu eingeführte Anwendung nur eine unter vielen in der bereits im Store angebotenen Produktpalette darstellt. 

Hinzu kommt eine enorme Konkurrenz hinsichtlich der Anwendungen und Entwickler. „All dies ruft bei Entwicklern Enthusiasmus und Frustration zugleich hervor: Enthusiasmus, weil der Store einen direkten Zugang zum Markt, den Konsumenten und damit auch zu neuen, frischen Ideen darstellt, und Frustration, weil das Modell wirtschaftlich kaum tragfähig scheint,” erklärt Romeo.

Diese Herausforderungen werden so buchstäblich zum Lebensinhalt der Konkurrenz von Apple. Die Unternehmen des mobilen Internet behaupten zum Beispiel, dass das Web die einzige offene und universell zugängliche Plattform ist. Entwickler können web-basierte Anwendungen produzieren, die von jedem mobilen Internetnutzer herunter geladen werden können. Ein nächster Schritt ist nunmehr die Erschließung zusätzlicher Umsatzmöglichkeiten. Und die Marktteilnehmer - allen voran Apple mit seiner neu erschienenen mobilen Werbeplattform iAD - scheinen sich in dem Punkt einig zu sein: eine vortreffliche Einnahmequelle ist Werbung.

Der Erfolg der Stores wird die nächsten drei Jahre anhalten, wobei die Rolle des mobilen Internet zunehmend an Bedeutung gewinnen und dadurch Entwicklern und anderen Marktteilnehmern eine Vielzahl neuer Chancen bieten wird. Der Konkurrenzkampf im Bereich der Anwendungen und Dienstleistungen für mobile Inhalte wird härter werden und so die Preise drücken und damit das Tor zu alternativen Umsatzmöglichkeiten, das heißt vor allem Werbung, öffnen. „Um mit mobilem Content erfolgreich zu sein, bedarf es einem funktionierenden ‚Ökosystem’, in welchem man in der Lage sein wird, ein breites Publikum zu gewinnen, mit diesem in Kontakt zu kommen, ihm nützliche Ideen anzubieten, und diese Interaktion zu Geld zu machen,” erläutert Saverio Romeo abschließend.

www.frost.com

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Mag. Dominik Troger

Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. ..mehr..

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