Der deutsche Server- und Infrastrukturspezialist stellt die neue Firewall-Technologie in seinem Collax Security Gateway und dem Modul Net Security Kunden zur Verfügung. Der Multi-Level-Ansatz soll die Ausfilterung von sicherheitskritischen und unerwünschten Applikationen verbessern, zum Beispiel Filesharing oder Instant Messaging. Durch Whitelisting von Applikationen sollen auch unbekannte Anwendungen geblockt werden.
Die neue Multi-Level Firewall erweitert die bisherigen Firewall-Funktionalitäten der Collax Produkte um die Parameter Benutzername, Betriebssystem und Applikationstyp. Damit werden Firewall Regeln personenabhängig: Sie können nach den Richtlinien für Gruppen und Benutzer erzeugt werden. Sicherheitslücken werden vermieden und die Definition von Zugriffsrechten erleichtert.
Das neue System besteht aus zwei miteinander kommunizierenden Komponenten, einem zentralen Regelwerk auf der Firewall und einer kostenlosen Client-Software. Die Client-Software liefert Informationen über Benutzer, aktive Anwendungen sowie benutztem Betriebssystem an das Firewall-Regelwerk. So können vom Administrator unerwünschte Programme gesperrt oder nur für bestimmte Benutzergruppen freigegeben werden - ohne Verwendung von IP-Adressen, Protokollen oder Ports.
Jeder Benutzer eines Terminalservers erhält automatisch seine individuellen Firewall-Berechtigungen. Durch die Unterstützung von Single Sign-On wird die benutzerfreundliche Handhabung unterstrichen.
"Nur wenige Hersteller bieten Multi-Level Firewalls für KMU - gerade diese Unternehmen verlangen aber nach einer Applikationskontrolle und einer Erweiterung des klassischen Firewall-Konzepts und einfacher Handhabung. Collax hat eine neuartige und anwenderfreundliche Lösung entwickelt", erklärt Boris Nalbach, CEO und CTO von Collax.
Die Collax Multi-Level Firewall steht für die Produkte Collax Security Gateway und dem Modul Net Security bei Neuinstallation ab sofort zur Verfügung. Für Subskriptionskunden fallen bei einem Update dieser Produkte keine weiteren Kosten an.


1/2012
8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 