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Strategien

Business Intelligence als Managementwerkzeug

Besser werden durch BI

Klassische Managemententscheidungen werden in vielen mittelständischen Unternehmen noch immer auf Basis von Daten aus nicht standardisierten, teilweise manuell erstellten und damit unsicheren Quellen getroffen. Der Einsatz einer integrierten Business-Intelligence-Lösung hilft, die Vorhersagen zu verbessern und ein Unternehmen proaktiv zu führen.

Dashboard für den Vertrieb: Die wichtigsten Kennzahlen und Trends auf einen Blick.

In den heutigen Geschäftsprozessen fallen sehr große Datenmengen an. 80 % dieser Daten sind unstrukturiert und benötigen zur weiteren Verwendung eine gewisse Pflege. Bleibt dieses Potential ungenutzt, kommt es einer Verschwendung von Kapital gleich. Indem Daten automatisiert gesammelt, strukturiert und bereinigt werden, werden sie erst vergleichbar und damit nutzbar. So wird aus Informationen Wissen gewonnen, welches die erfolgreiche Steuerung der Unternehmensprozesse und damit den langfristigen Erfolg des gesamten Unternehmens ermöglicht.

Business Intelligence hilft, alle Kennzahlen eines Unternehmens aus beliebiger Perspektive zu betrachten und zu jeder Zeit zu analysieren. Ob es sich um den Absatz nach Regionen, Preisentwicklungen in Warengruppen oder saisonale Besonderheiten handelt: Richtig aufbereitete Kennzahlen machen Entscheidungen sicherer und helfen, Investitionen zielgerichtet einzusetzen. Dafür ist der systematische Aufbau einer Business-Intelligence-Umgebung wesentliche Voraussetzung.

Parallelsysteme sind kontraproduktiv

„Business Intelligence hilft, alle Kennzahlen eines Unternehmens aus beliebiger Perspektive zu betrachten und zu jeder Zeit zu analysieren.” Gerhard Reiter, Geschäftsführer Comarch Solutions GmbH, Wien

Die Datenbasis liefert zu einem großen Teil ein ERP-System, das alle relevanten Unternehmensbereiche abdeckt, vom Einkauf bis zur Produktionsplanung und Logistik. Die so gewonnenen Daten sind gegenüber den Daten aus noch oft eingesetzten Insellösungen von einheitlicher Qualität. Die parallele Führung unterschiedlicher Systeme hingegen, womöglich auf Basis von Tabellenkalkulationen in verschiedenen Unternehmensbereichen, ist für eine moderne Unternehmensführung kontraproduktiv.

Erfahrungen aus der Praxis vor allem mittelständischer Betriebe zeigen, dass Daten aus diesen Quellsystemen oft fehlerhaft und unvollständig sind. Das liegt in der Natur der Sache: Sie werden von den Mitarbeitern oft mehrfach eingegeben, was Übertragungsfehler mit sich zieht. Kundendaten fehlen, wenn Namen sich ändern und anderes mehr. Diese Inkohärenz wird bei einem standardisierten Datenfluss und einem zentralen Datenbestand vermieden.

Auf dieser Basis liefert ein Business-Intelligence-System essentielle Kennzahlen aus allen Unternehmensbereichen sowie Finanzkennzahlen wie Liquidiät und Rentabilität stets aktuell. Aber auch die Durchlaufzeit von Prozessen lässt sich beispielsweise so messen. Vor allem wachsende Firmen sind auf die Datennutzung auf Basis echter Business-Intelligence-Systeme angewiesen. Sie überschreiten zu einem bestimmten Zeitpunkt die Schwelle, an der Intuition und das Abschätzen vergangener Erfahrungen nicht mehr ausreichen, um richtige Geschäftsentscheidungen zu treffen. Die rasche Aufbereitung aller relevanten Informationen muss dann tagesaktuell für das Management möglich sein, etwa wenn es gilt, den aktuellen Cashflow heute und nicht in der kommenden Woche zu ermitteln.

Die Präsentation erfolgt idealerweise in speziell dafür ausgelegten Cockpit-Applikationen. Diese lassen sich so einrichten, dass sie die Anwender bei dem Erreichen bestimmter Schwellenwerte oder Ereignisse auch selbsttätig informieren. Moderne Applikationen arbeiten browserbasiert und lassen sich damit auf verschiedenen Endgeräten einsetzen. Dabei werden die Kennzahlen und Analyseergebnisse immer aktuell und übersichtlich mit den BI-Cockpits zur Verfügung gestellt. Die Lösungen von Comarch bieten die geforderte Leistungsfähigkeit und lassen sich intuitiv und mit geringem Schulungsaufwand nutzen.

www.comarch.com

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MONITOR-Autoren
Dunja Koelwel

Dunja Koelwel ist freie Journalistin in München. Die studierte Juristin arbeitet für Verlage und Agenturen und betreut vor allem die Themen Internet und Business-Software aus einem strategisch- wirtschaftlichen Blickwinkel. ..mehr..

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