Die Linz AG ist Energie- und Infrastruktrdienstleister im Zentralraum von Oberösterreich. Die Ausrichtung als Multi-Utility-Anbieter ermöglicht ein breites Angebot an Produkten und Dienstleistungen. Diese umfassen Strom, Erdgas, Wärme, Telekommunikation und Wasserversorgung, Abfall- und Abwasserentsorgung, den öffentlichen Personennahverkehr sowie kommunale Dienste. Das gesamte Versorgungsgebiet der Linz AG umfasst 105 Gemeinden auf einer Fläche von fast 2.300 km².
Die Unternehmenseinheit Übertragungstechnik sorgt innerhalb der Linz AG für die Übertragung und Vermittlung elektronischer Daten auf Basis eigener Infrastruktur. Sie stellt diese Dienstleistungen auch den Kunden der Linz AG zur Verfügung. Die Gruppe Datenkommunikation innerhalb der Übertragungstechnik betreibt für die Linz AG ein Kommunikationsnetz zur Vernetzung von Office-Standorten und zur Übertragung von Daten zur Prozess-Steuerung. Das Netzwerk umfasst 55 Außenstellen - 40 davon im Linzer Raum.
MPLS und Virtualisierung

Die Linz AG ist Energie- und Infrastrukturdienstleister im Zentralraum von Oberösterreich. In Sachen Netzwerkqualität setzt man auf schoeller network control sowie Netflow Tracker von Fluke Networks.
"Wir hatten schon Tools zum Sammeln und Auswerten von Statistiken und Logs, sowie Packet Capture Werkzeuge beziehungsweise Netzwerk-Analyse-Module in unseren Cisco Catalyst 6500, jedoch benötigten wir durch die neuen Anforderungen eine Lösung, die den Gap in der Mitte abdeckt", so Michael Langerreiter, Netzwerkverantwortlicher bei der Linz AG. Man wandte sich an schoeller network control für eine Teststellung und die technische Projektbegleitung.
Nach der gemeinsamen Evaluierung einiger Netflow Lösungen war die Teststellung entscheidend. Die Linz AG entschied sich für die Anschaffung des Netflow Trackers von Fluke Networks, der die Informationen zu gerouteten Verbindungen auf einfache und übersichtliche Art und Weise darstellen kann.
Die konkreten Anforderungen wurden erfüllt: Damit können in der Netzwerkplanung die Applikations- und Bandbreiten-Auslastung, die Server-, Link-, Router- und Switch-Lasten festgestellt werden, um Verkehrsstatistiken zur frühzeitigen Erkennung von Engpässen zu erstellen.
Für Security sorgt die Erkennung von Port Scans, DoS Attacken, Anomalien, Viren Identifizierung und -Lokalisierung sowie die Erkennung von nicht autentifizierten IP Adressen, Anwendungen oder Usern. Dazu kommen die Überprüfung des QoS sowie das Reporting und die Analyse des Real-time Traffics.
Einfache Bedienung
Die Implementierung des Netflow Trackers erfolgte ohne Probleme. Die effiziente Bedienung ermöglichte sofort ein Arbeiten ohne lange Ausbildung. "So hatten wir bald die ersten konkreten Antworten zu unseren Anforderungen und bekamen die gewünschte Transparenz in der komplexen IT Umgebung. Der Netflow Tracker bringt für uns Licht ins Dunkel", so Michael Langerreiter.
"In zahlreichen Situationen waren der Netflow Tracker bereits sehr hilfreich, so wie zum Beispiel nach Software Update remoter Devices. Dabei wurde rasch erkannt, dass diese ständig Verbindung zu einem zentralen Server hatten - und nicht wie gewünscht nur in bestimmten Intervallen. Seit dem Einsatz des Netflow Trackers können wir Probleme rascher erkennen und diese schneller beheben. Dadurch sparen wir enorme Kosten ein und haben mehr Zeit für wichtige Projekte", so Michael Langerreiter.
Auch seitens des Managements kommt positives Feedback. So meint auch Günter Itzinger, Leiter der Abteilung Sprach-/Datenkommunikation bei Linz AG: "Durch die ausführlichen und sehr übersichtlichen Reports können wir die Professionalität unseren Kunden gegenüber noch mehr unterstreichen."




1/2012
8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 