Das entspricht einem Zuwachs von 62 % im Vergleich zum Jahr 2008. Trotz der weltweiten Rezession hat Interoute im Jahr 2009 seine Umsätze um 9 % gesteigert, und 269 Mio. Euro Umsatz sowie einem Nettoüberschuss in zwei der drei letzten Quartale erwirtschaftet.
Das Unternehmen plant, diese liquiden Mittel zu nutzen, um seine Marktposition durch gezielte Übernahmen, Investitionen in innovative Telekommunikationsdienste sowie weitere Käufe von marktführenden, effizienten und umweltfreundlichen Übertragungstechnologien auszubauen.
Im letzten Finanzjahr registrierte Interoute eine starke Nachfrage sowohl nach seinen netzwerkzentrischen ITK-Lösungen innerhalb der Cloud als auch seiner IT-Infrastruktur als Service-Angebot.
Das Wachstum von Interoute im Jahr 2009 beinhaltete auch das Verlegen und Anlanden zweier neuer Unterseekabelsysteme, das ost- und südafrikanische SEACOM-Kabel und das nordafrikanische Hannibal-Kabel. Das Unternehmen expandierte auch nach Süden, in die Türkei.
„Die Vision eines einzigen modernen Glasfasernetzes zahlt sich seit 2008 aus. In diesem Jahr war Interoute über den gesamten Zeitraum im operativen Geschäft profitabel. Darauf haben wir im Jahr 2009 aufgebaut und den EBITDA um 62 % ausgebaut. Im laufenden Jahr wollen wir die Möglichkeiten, die die gestiegenen Bargeldreserven uns bieten, nutzen. Wir planen Zukäufe, um damit unsere Umsätze und unseren Marktanteil weiter zu steigern“, kommentiert Gareth Williams, CEO von Interoute.


1/2012
8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 