Kaspersky Internet Security 2011 und Kaspersky Anti-Virus 2011 bieten laut Hersteller proaktiven Schutz in Echtzeit vor allen Arten von Internetbedrohungen. Durch ständige Beobachtung des Systems werden potentielle Bedrohungen sofort erkannt und schädliche Aktivitäten verhindert. Die Sicherheits-Software arbeitet im Hintergrund und stört nicht mit ständigen Anfragen. „Unsere Endanwenderprodukte sind über die vergangenen Jahre zur Nummer eins in den wichtigsten europäischen Retail-Märkten geworden”, so Andreas Lamm, Managing Director Kaspersky Lab Europe.
Die neuen Lösungen bieten auch Reputationsdienste: Informationen zu einem bekannten Objekt sind in Echtzeit verfügbar, ohne dass diese erst auf dem lokalen Rechner gescannt werden müssen. Die Informationen stammen aus den Antiviren-Datenbanken von Kaspersky Lab, die ständig durch Sicherheitsexperten aktualisiert werden.
Kaspersky Internet Security 2011 und Kaspersky Anti-Virus 2011 adressieren die unterschiedlichen Nutzer-Bedürfnisse. Dadurch haben weniger erfahrene Nutzer beispielsweise über die Windows-Gadget-Funktion, die sich bei Windows Vista und Windows 7 direkt auf dem Desktop befindet, schnellen Zugang zu den wichtigsten Features und Einstellungen.
Der Sicherheitsstatus des Computers ist auf einen Blick zu sehen, Daten können mit einem einzigen Mausklick gescannt und Anwendungen im Safe-Run-Modus gestartet werden. Komplett neu ist die Möglichkeit, die Produkt-Installations-CD bei Bedarf als Rettungs-CD zu verwenden. Sie enthält eine Reihe von Programmen zum Scannen oder Säubern eines infizierten Computers. Des weiteren können Kaspersky Internet Security 2011 und Kaspersky Anti-Virus 2011 auf bereits infizierten Computern installiert werden. Dies ist besonders wichtig, da Schadprogramme wie Rootkits oftmals versuchen, den Einsatz von Anti-Viren-Programmen zu verhindern.
Der Safe-Surf-Modus schützt Internetverbindungen und blockiert automatisch Zugänge zu Webseiten, die verseuchte Links enthalten. Die Sandbox-Technologie – erstmals in Version 2010 als Safe-Run-Modus integriert – wurde von Kasperky Lab weiter entwickelt. So erlauben die Funktionen Sicherer Browser und Sicherer Programmstart das geschützte Surfen im Internet sowie den sicheren Start von Programmen. Zudem können Nutzer über den Modus Sicherer Programmstart für alle Anwendungen einen eigenen „Safe Desktop“ erstellen oder bestimmte Anwendungen direkt über das Kontext-Menü im Safe-Run-Modus starten.
Mit dem verbesserten Phishing-Schutz, der Verhaltensanalysen mit digitalen signaturbasierten Schutztechnologien kombiniert, sowie dem virtuellen Keyboard ist die Passworteingabe bei Online-Banking, Online-Shopping und sozialen Netzwerken sicherer denn je. Der neue Geo-Filter blockiert auf Wunsch Domain-Adressen bestimmter Länder, etwa .ru oder .cn. Ist er aktiviert, wird der Zugang zu Webseiten mit entsprechenden Top-Level-Domains verweigert.
Die ebenfalls neu implementierte System-Watcher-Technologie beobachtet alle Systemaktivitäten. Kaspersky Internet Security 2011 bietet zudem eine komplett überarbeitete Kindersicherung. Die Produkte sind ab Anfang Juni in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Fachhandel oder online verfügbar.



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8/2011
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Dr. Manfred Wöhrl ist Geschäftsführer der R.I.C.S. EDV-GmbH (Research Institute for Computer Science, www.rics.at), spezialisiert auf Securitychecks und Security-Consulting. 