Weltweit steigerte demnach das Unternehmen seine Verkaufszahlen insbesondere durch zahlreiche neue Farb-Multifunktionalsysteme, die im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres auf den Markt kamen. Durch diese Modelle, aber auch durch weltweite Sparprogramme und entsprechende Restrukturierungen im Salesbereich, konnte Konica Minolta seine Profitabilität deutlich steigern. Vor kurzem gab Konica Minolta dazu bekannt, dass das Unternehmen auf Grund dieser Faktoren voraussichtlich seinen Forecast für das Geschäftsjahr übererfüllen wird. Erwartet wird eine Übererfüllung des Betriebsergebnisses um 29,1 %.
Laut Johannes Bischof, Geschäftsführer von Konica Minolta Austria, kann man in Österreich ebenfalls auf ein erfolgreich abgelaufenes Geschäftsjahr verweisen: „Das Unternehmen erzielte erneut eines der besten Ergebnisse in Europa. Es hat im Geschäftsjahr 2009 seinen Umsatz trotz harter Bedingungen am Markt gehalten und konnte zudem seinen Gewinn deutlich ausbauen: Das EBIT wurde im letzten Geschäftsjahr verdoppelt.“
Außerdem konnte man, so Bischof, 2009 in einem sich um 3 % verringernden Markt um 1,6 % zulegen, was sich auch bei den Stückzahlen niederschlug. „Was das laufende Jahr betrifft, gehen wir davon aus, dass die Situation zwar weiterhin herausfordernd bleibt, aber sicher auch zu meistern sein wird. Für das Geschäftsjahr haben wir uns insgesamt ein Wachstum von 5 % vorgenommen“, erklärt Johannes Bischof.
Gesamtlösungen sind im Kommen
Am Markt sieht man bei Konica Minolta den Trend weg von Stand-alone Geräten hin zu Gesamtlösungen. Durch die wachsende Bedeutung digitaler Datenverarbeitung gewinnen Multifunktionssysteme (MFPs) vor allem als Eingabegeräte an Bedeutung. Immer häufiger bilden sie den ersten und letzten Punkt, den ein Dokument im Unternehmens-Workflow durchläuft – am Anfang bei der Digitalisierung und dann wieder bei der endgültigen Ausgabe auf Papier. „Zudem sehen wir weiterhin einen ungebrochenen Trend hin zu Farbe und zu benutzerfreundlicher Bedienung“, so Bischof.
Zudem werde man heuer das Angebot rund um Optimized Print Services (OPS) stark ausbauen. „Die Alles-aus-einer-Hand-Lösung von Konica Minolta fokussiert auf vier essentielle Bereiche: Gerätepark, Prozesse, Finanzen und Sicherheit. Hier bietet das Unternehmen eine breite Palette an Service-Modulen. Die Experten von Konica Minolta analysieren die Bereiche, prüfen Sparpotenziale und entwerfen maßgeschneiderte Lösungen“, so Wolfgang Schöffel Manager Marketing bei Konica Minolta Austria.
Diese umfassen die richtige Dimensionierung der Drucker- und MFP-Flotte an die Anforderungen des Unternehmens, die Optimierung von Workflows zur Verbesserung der Prozess-Produktivität und die Entwicklung und Implementierung von Sicherheits-Lösungen. Unterschiedliche Finanzierungsangeboten und Vertragsmodellen garantiert dabei Flexibilität und Transparenz.
„Wir sehen bei Optimized Print Services für die kommenden Jahre enormes Marktpotential. Unterschiedliche Marktforscher schätzen das Marktwachstum in diesem Bereich bis 2013 auf bis zu 50 %“, so Schöffel.
Einstieg in neues Marktsegment
Mit dem bizhub PRESS C8000 wird Konica Minolta 2010 zudem sein erstes Modell für ein bisher noch nicht fokussiertes Marktsegment im Bereich Production Printing vorstellen. Diese neue Geräte-Generation soll eine hohe, gleichbleibende Output-Qualität bei einer Production Printing Geschwindigkeit von 80 Seiten pro Minute bieten und zusammen mit einer verbesserten Medienhandhabung die Produktivität erhöhen.



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Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 