Einigkeit herrscht in punkto Geld: damit locken 35 % der Chefs gerne, und 25 % der Mitarbeiter lassen sich damit gerne überzeugen. Motivierte Mitarbeiter gehen gerne in die Arbeit, haben Spaß dabei und zeigen sich freundlich und hilfsbereit Dritten gegenüber. Der richtige Anreiz scheint eine Zauberformel für internen und externen Unternehmenserfolg zu sein. Was aber ist die beste Form der Motivation? Dieser Frage ging kürzlich das Karriereportal www.karriere.at auf die Spur und bekam von 534 Arbeitnehmern und 120 Arbeitgebern folgende Antworten.
Österreichs Chefs und Chefinnen wollen ihre Mitarbeiter gerne mit einem Anreizsystem zu Höchstleistungen anspornen. Diese Alternative stößt allerdings bei der arbeitenden Bevölkerung auf geringe Beliebtheit. Nur ein Zehntel bevorzugt diese Variante. Auszeichnungen wie „Mitarbeiter des Monats“ sind auf beiden Seiten wenig erwünscht. Jeweils nur knapp 10 % lassen sich damit motivieren.
Einig zeigen sich Arbeitgeber und –nehmer hinsichtlich der Motivationswerkzeuge „Fordern & fördern“ und „Geld“. Der Großteil der Umfrageteilnehmer gab an, dass sie sich am liebsten durch Weiterentwicklungsmöglichkeiten anspornen lassen. Auch die Seite der Unternehmer zeigte, dass diese Methode sehr beliebt ist. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass dadurch beide Seiten profitieren können, denn Mitarbeiter die sich ständig weiterentwickeln wollen, tragen natürlich auch zu einem gesteigerten Mehrwert im Unternehmer bei.
Monetäre Anreize sind der zweitbeliebteste Motivator unter den österreichischen Arbeitnehmer. Aber auch unsere heimischen Arbeitgeber wählen Geld als beliebtes Motivationsmittel.
karriere.at Geschäftsführer Oliver Sonnleithner meint zum Thema Mitarbeitermotivation: „Leider kommt es viel zu oft vor, dass Vorgesetzte überhaupt keine Ahnung haben, was ihre Mitarbeiter eigentlich brauchen, um wirklich gut arbeiten zu können. Der perfekte Chef gibt nicht nur den Weg vor, den ein Unternehmen geht, sondern er hat gleichzeitig ein Ohr immer bei den Gang-Gesprächen und beim Kaffee-Tratsch. Dann weiß er, was die Kolleginnen und Kollegen wirklich wollen".


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Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. 