FortiAP als Thin Access Point Controller ergänzt die FortiGate Multi-Threat Security Appliances, um Hochleistungs-WLAN und Netzwerkschutz auf einer Plattform zu integrieren. Es können damit wenige bis mehrere tausend Zugriffspunkte in einem WLAN gemanagt werden.
Das Ziel ist es, mit der Kombination aus FortiAP und FortiGate WLAN-Netze auf demselben Niveau wie kabelgebundene Netzwerke abzusichern. Als "shared" Medium erfordert ein Funknetzwerk ein höheres Sicherheitsniveau, da das Risiko von Datenverlust, "Denial-of-Service"-Attacken oder Performanceeinbrüchen durch Überlastung sehr viel höher ist.
Die FortiAP/FortiGate-Architektur leitet den gesamten Datenverkehr durch die UTM Engine, die für Zugriffsschutz, Bereinigung, Benutzerkennung und Priorisierung von Layer 7 Applikationen sorgt. FortiAP CAPWAP (Control and Provisioning of Wireless Access Points) nutzt Standardprotokolle für die Verbindung der Thin Access Points.
"Durch Fortinets Eintritt in den WLAN-Markt können unsere Kunden drahtlose und kabelgebundene Netzwerke mit einer einzigen kosteneffektiven Managementplattform absichern, ohne zusätzlich in einen Controller zu investieren. FortiAP ist ein wichtiger Teil unserer Wachstumsstrategie, die auf eine noch breitere und tiefer gehende Network Security zielt", sagt Franz Kaiser, Country Manager Austria, Switzerland and Central Eastern Europe bei Fortinet.
Fortinet startet seine WLAN-Strategie mit zwei Produkten: FortiAP-210 (single-radio/dual-band) und FortiAP-220 (dual-radio/dual-band). Alle FortiGate Appliances ab der FortiGate-60B Serie eignen sich als Controller für FortiAP.



7/2011
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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 