„E‐Mail‐Kommunikation zählt zu den zentralen Aufgaben in Unternehmensnetzwerken. Ihr reibungsloser Ablauf muss ebenso gesichert sein wie der Schutz der digitalen Post vor Malware, Phishing, Spam und Scam“, erklärt Martin Penzes, technischer Direktor von Eset Österreich.
Eset Mail Security für Microsoft Exchange Server verbindet proaktiven Antivirus‐ und Antispyware‐Schutz mit integrierter Anti‐Rootkit‐Technologie. Neu bei der Exchange-Lösung ist der Spam‐Schutz, der ungewollte E-Mails ‐ auch über das hybride Verschlüsselungsprotokoll TLS (Transport Layer Security) - blockt.
Die Software prüft E‐Mails bei Ein‐ und Auslieferung und im Speicher. Die ThreatSense Scan‐Engine unterstützt die gleichzeitige Verarbeitung mehrerer Threads (Multithreading) im Hintergrund und sorgt für eine effiziente Nutzung der Prozessoren des Servers. Fortgeschrittene heuristische Verfahren, generische Signaturen und weitere Technologien sollen das kritische Zeitfenster zwischen dem Auftauchen neuer oder veränderter Malware und dem Update der Signaturdatenbanken schließen.
Technisch gesehen erfolgt die Überprüfung von E‐Mails auf zwei Ebenen: Über die VSAPI‐Schnittstelle (Microsoft’s Virus Scan Application Program Interface) und auf SMTP‐Ebene des Servers. Gespeicherte E‐Mails werden bei jedem Update der Scan‐Engine erneut geprüft. Im integrierten Antispam‐Modul kommen mehrere Verfahren einschließlich Positiv‐ und Ausschlusslisten (White‐, Black‐ und Greylisting) zum Einsatz.
Administratoren können aus einem Satz vorbereiteter Antispam‐Profile gemäß den Anforderungen ihres Netzwerkes auswählen und mittels individueller Einstellungen eine Feinabstimmung auf ihr System vornehmen. Zur weiteren Optimierung und Effektivitätssteigerung können eigene Regeln erstellt und diese von global bis herunter zur einzelnen Mailbox angewendet werden.



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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. 