Das neue High-Performance Network-Monitoring System von Cace, das "Shark Distributed Monitoring System", soll genau das möglich machen. Der Anwender kann damit Netzwerkdaten unternehmensweit mit der jeweils anliegenden Übertragungsrate bis in den Multi-Gbit/s-Bereich hinein aufzeichnen, überwachen und analysieren.
Der beliebte und weltweit millionenfach im Einsatz befindliche Wireshark Netzwerk-Analysator wird nun um das kommerziell verfügbare Shark Distributed Monitoring System erweitert. Dieses besteht aus der Shark Appliance Hardware, dem Shark Appliance Hardware Kit und einer Pilot Software-Konsole.
Cace Technologies, die sowohl für die Pflege der weiterhin als Open Source Produkt kostenlos verfügbaren Wireshark-Software, als auch für die neue Entwicklung des Shark Distributed Monitoring Systems verantwortlich zeichnet, ermöglicht damit einen neuen Anwendungsbereich für seine Wireshark-User .
Dabei werden so viele der neuen Shark Appliances wie notwendig in den wichtigen Knotenpunkten des Unternehmensnetzwerkes installiert. Das heißt, es lassen sich flexibel individuelle und vor allem kostengünstige Lösungen realisieren, die nur einen Bruchteil der herkömmlichen Monitoring-Systeme kosten.
Die Shark Appliances übernehmen die Remote-Netzwerkanalyse sowie die kontinuierliche Überwachung und Aufzeichnung des Netzwerkverkehrs, um im Falle eines auftretenden Problems genaue Untersuchungen durchführen zu können.
Dem Netzwerkverantwortlichen werden über eine oder mehrere Pilot Konsolen frei definierbare Performance-Reports und Alarmierungen angeboten. Der integrierte Wireshark Protokoll-Analysator decodiert die meisten auch noch so proprietären Kommunikationsprotokolle bis ins letzte Detail.
Das Aufzeichnungssystem besitzt eine Speichertiefe von 4 bis 8 TB. Die Harddrives im RAID-Verbund bieten eine Aufzeichnungsrate von weit über 2 Gbit/s ohne Paketverlust und ermöglichen eine Langzeitdatenaufzeichnung in einem großen Ringpuffer. Dies vereinfacht die Fehlersuche enorm, da somit mehrere Stunden bis Tage (je nach Verkehrslast) im Aufzeichnungspuffer quasi als Rückblick zur Analyse zur Verfügung stehen. So werden Fehlersituationen beim ersten Auftreten erfasst. Auf diese Weise kann viel Zeit bei der Fehlersuche gespart werden, da nicht auf ein wiederholtes Auftreten eines Fehlerbildes gewartet werden muss.
Das Shark Appliance Kit mit einem oder zwei TurboCap Interfaces und der SDMS-Software bietet die Möglichkeit, ein SDMS auf der eigenen Server-Hardware unter Linux zu integrieren.
Schoeller network control bietet seit mehreren Jahren das offizielle Training TCP/IP Troubleshooting with Wireshark an, bei dem ab sofort optional auch auf das SDMS (Shark Distributed Monitoring System) eingegangen wird.




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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 