Satoru Hayashi, Executive Vice Chairman of the Board, und Wolfgang Horak, Senior Vice President SEE und Geschäftsführer Österreich, nannten als Ziel von Fujitsu, mit gutem Beispiel voran zu gehen und den weltweiten CO2-Ausstoß bis 2012 um mehr als 15 Millionen Tonnen zu senken.
„Als Konzern mit mehr als 186.000 Mitarbeitern in über 70 Ländern, ist es uns ein besonderes Anliegen, zu einer umweltfreundlichen und lebenswerten Gesellschaft beizutragen. Daher nehmen wir unsere Verantwortung ernst und arbeiten daran, eine energieeffiziente IT-Infrastruktur bereit zu stellen, die sowohl den eigenen CO2-Ausstoß reduziert, als auch Industrien und Märkten hilft die Bürde zu mindern, die menschliches Handeln der Umwelt auferlegt“, erklärte Satoru Hayashi.
Dieser neue globale Ansatz sei ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen auf dem Weg zur Umsetzung von Fujitsus mittelfristig ausgerichteter Vision, der Green Policy 2020. „Sie wird Fujitsu-Kunden auf der ganzen Welt sowie unserer Gesellschaft insgesamt Mittel an die Hand geben, um ihren eigenen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren – und so zu einer umweltfreundlichen und lebenswerten Gesellschaft beitragen“, erläuterte Hayashi.
Bereits im Dezember 2007 wurde das Green Policy Innovation-Programm eingeführt. Allein in Japan sollte mit Hilfe energiesparender IT in dem Vierjahreszeitraum 2007 bis 2010 der CO2-Ausstoß um 7 Millionen Tonnen gesenkt werden. In den ersten zwei Jahren (einschließlich Geschäftsjahr 2008) hat Fujitsu bereits einen Abbau von etwa 2,23 Millionen Tonnen Kohlendioxid erreicht.
Damit das ambitionierte Ziel auch erreicht wird, hat Fujitsu sukzessive sein Engagement für umweltfreundliche IT auf verschiedene Regionen der Welt ausgedehnt und setzt dabei vor allem auf einen besseren Wissens- und Erfahrungstransfer unter den Unternehmen der Fujitsu Gruppe. Eine Vorgehensweise, die auch mit der globalen Unternehmensstrategie korreliert. Diese basiert auf den drei Stufen der Transformation: “Think Global – act local”, “Reducing society’s environmental footprint” und “Improving our customers’ business”.
Mit der Integration von Fujitsu Technology Solutions (ehemals Fujitsu Siemens Computers) in den Fujitsu Konzern im April des vergangenen Jahres wurde die Strategie auch auf Österreich ausgeweitet und ein wichtiger Schritt in der Ausweitung der Geschäftstätigkeiten außerhalb von Japan getätigt.
Beim Produkt- und Service Portfolio wird versucht, das Beste aus beiden Welten zu verbinden: der Ansatz „Dynamic Infrastructures“, als integriertes Angebot von Infrastruktur-Produkten, Services und Lösungen, Managed Infrastructure and Infrastructure-as-a-Service (IaaS), trifft auf die Expertise und das Know-how von Cloud-, Service- und Applikationsbusiness.
Wien als Tor nach Südosteuropa
Diese Strategie wird von Wolfgang Horak nachdrücklich unterstützt: „Mit Wien als Tor nach Südosteuropa haben wir eine besonders spannende Ausgangslage, denn wir sind der Hebel, über den unsere südosteuropäischen Nachbarländer mit Know-how versorgt werden. Speziell unser Kompetenzzentrum für Klimaschutz und Virtualisierung gewinnt dadurch einen neuen Stellenwert. Bereits im vergangenen Jahr haben wir daher die Mitarbeiteranzahl von 4 auf 40 erhöht, damit unsere Kunden in Österreich und SEE auch weiterhin mit zukunftsorientierten Lösungen und Methoden auf dem Letztstand der Technik versorgt werden.“
Das kommende Jahr werde, so Horak, neben der Ausweitung der Hardware- und Softwarelandschaft vor allem im Zeichen von Managed Services, IaaS (Infrastructure-as-a-Service) und Cloud-Computing stehen. Um hier die lokale Wertschöpfung weiter zu erhöhen, stehen Kooperationen mit akademischen Forschungs- und Lehreinrichtungen sowie strategischen Partnerschaften im Fokus für 2010, um den Wissenstransfer und die Technologieentwicklung zu forcieren. Vor allem für die langfristige verlässliche Betreuung der Partner und Kunden sieht Wolfgang Horak diese Strategie als Weg zum Erfolg, denn: „Wissensressourcen und lokale Wertschöpfung haben sich zu den Säulen entwickelt, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt werden kann.“




1/2012
8/2011
7/2011


bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 