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Studie

Apps erobern heimische Mobiltelefone

Mobile Apps sind aktuell in aller Munde. Wie mobile Applikationen von Usern in Österreich genutzt werden und was sie schätzen oder vermissen, zeigt eine aktuelle Studie des Markt- und Meinungsforschungsportals checkboxx im Auftrag von Nokia.

Die Online-Umfrage zur mobilen Internetnutzung und mobilen Applikationen wurde im Februar 2010 unter 600 technisch affinen und nicht affinen Panelteilnehmern durchgeführt. „Wir beleuchten mit dieser Studie die Nutzung von mobilem Internet und Applikationen in Österreich und zeigen dabei die Bedürfnisse, Wünsche und offene Fragen der Anwender auf“, so Martin-Hannes Giesswein, Head of Services and Retail Nokia Alps & South East Europe. Und ergänzt: „Die Ergebnisse dieser Studie bieten auch Unternehmen interessante Einblicke, was User im Bereich mobile Apps schätzen und vermissen“.

Rund ein Drittel (32 %) der Befragten greift mit dem Handy oder Smartphone mobil auf das Internet zu und 27 % haben bereits Erfahrungen mit mobilen Apps gesammelt. Männer sind mobil derzeit aktiver, 38 % nutzen Internet und bereits 35 % Apps. Bei den befragten Frauen sind es 20 %, die mobil auf das Internet zugreifen und 12 %, die mobile Anwendungen kennengelernt haben.

Navigation (55 %) und „praktische“ Helfer (48 %) wie Kalender führen das Ranking der beliebtesten mobilen Anwendungen bei App-Nutzern an. Im Schnitt haben die befragten heimischen User, die mit den kleinen Programmen vertraut sind, 9,6 Apps auf ihrem Mobiltelefon installiert. 39 % der App-Nutzer haben bereits kostenpflichtige Anwendungen heruntergeladen. Gründe für die Nicht-Nutzung von Apps sind kein Interesse (35 %), Mobiltelefone, die Apps nicht unterstützen (30 %) sowie unklare Kosten (26 %).

Apps von heimischen Unternehmen sind gefragt

27 % der Befragten nutzen bereits mobile Applikationen. Der Großteil von diesen stammt direkt vom App-Hersteller (41 %) wie Verkehrsverbund Ostregion (VOR) oder Facebook. Die befragten App-Nutzer greifen ebenfalls stark auf die Angebote der Mobilfunkanbieter (29 %) und des Ovi Store (28 %) zu. Der bereits installierte Zugang am Mobiltelefon bestimmt die Auswahl des jeweiligen App-Store entscheidend (44 %) mit. Zusätzlich ist die gesicherte Qualität der Anwendungen (33 %) für die befragten Nutzer bei der Entscheidung für einen App-Store wichtig.

Tipps und Empfehlungen von Freunden (43 %) sowie App-Stores (42 %) sind die Hauptinformationsquelle für neue Anwendungen. Jeder Vierte (27 %) App-Installer erfährt über Fachzeitschriften oder Magazine, was es Neues an Applikationen gibt.

Gewünscht werden vor allem Anwendungen aus dem Bereich Personen-/Warentransport (23 %) wie Fahrplaninformationen. Von der Medienbranche (16 %) wünschen sich die Umfrage-Teilnehmer kleine Helfer wie TV-Programme. Auch über Applikationen von Verwaltung (15 %), Handel und Banken (jeweils 10 %) freuen sich die Befragten.

Kleine Displays und Kostenkontrolle entscheidend

Wesentliche Gründe, weshalb das Internet am Handy noch nicht genutzt wird, sind zu kleine Handy-Displays (37 %) und die Unsicherheit über mögliche Kosten (36 %). Fast jeder Dritte sieht derzeit noch keinen Bedarf für sich, während bei jedem Fünften das Mobiltelefon die technischen Voraussetzungen nicht erfüllt. Jene, die mobil ins Internet gehen, bewerten verbesserte Zoom-Möglichkeiten, um Websitetexte besser lesen zu können (90 %), größere Displays (86 %) und Touchscreen-Geräte (81 %) als hilfreich.

Drei von vier mobilen Internet-Usern ist auch die Kostenkontrolle wichtig. Sie haben eigene Datenpakete abgeschlossen oder diese in ihrem Mobilfunk-Tarif bereits inkludiert. Jeder zweite (53 %) gibt dazu ein Datenvolumen von 1 GB an, ein Datenpaket von mehr als 5 GB nützen 7 %. Nur 5 % beschäftigen sich mit dem Aspekt nicht. Sie wissen nicht, ob in ihrem Tarif ein Datenpaket inkludiert ist.

www.nokia.at

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Mobile Business

Der Markt für mobile Unternehmenslösungen kommt in Schwung. Hohe Bandbreiten und attraktive Tarife steigern die Nachfrage bei Standardprodukten wie Mobiles Breitband und Mobile E-Mail. Immer öfters setzen Firmen auch auf spezielle Branchenlösungen. Zu den Vorreiterbranchen in Österreich zählen das Gesundheits- und Sozialwesen sowie die Industrie.

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Dr. Christine Wahlmüller-Schiller ist freie Autorin und Kommunikationsberaterin, spezialisiert auf die IT- und Telekom-Branche. ..mehr..

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