Die Postbus Linie 150 zwischen Salzburg und Bad Ischl wurde von Postbus und A1 als Pilotstrecke für ein neues mobiles Service ausgewählt. An den 118 Haltestellen entlang der Strecke können über das Handy Echtzeit-Fahrplaninformationen abgerufen werden.
Die Nahfunktechnologie NFC (Near Field Communication) macht diese Abfrage einfacher: Berührt der Kunde die an den Stationen montierten NFC-Touchpoints mit dem NFC-Handy, ruft er die nächsten Echtzeit-Busverbindungen mobil ab. Kunden aller Netzbetreiber ohne NFC-Handy rufen die Informationen über die mobile Webseite http://live.a1.net/postbus online am Handy ab.
NFC ermöglicht den Informationsaustausch zwischen elektronischen Geräten auf kurze Distanz. Berührt der Kunde mit seinem NFC-Handy das NFC-Symbol an der Bushaltestelle, werden sofort die nächsten fünf Busverbindungen am Handy angezeigt.
Die mobile Haltestellenabfrage bringt dem Kunden mit einem Klick oder einer Berührung folgende Informationen auf das Handy:
- die nächsten fünf Postbusverbindungen inklusive Liniennummern und Zielhaltestelle
- die Planabfahrtszeiten
- die zusätzliche Echtzeitinformation informiert über die Pünktlichkeit der Busse
Ein weiterer Vorteil: Speichert der Kunde den Link zur Fahrplanauskunft am Handy, kann er die Echtzeitinfo unkompliziert von überall abfragen. Ist der Bus verspätet, kann sich der Kunde entsprechend darauf einstellen.
Der Pilotversuch auf der Postbus Linie 150 Salzburg – Bad Ischl startet ab sofort für die Laufzeit von einem Jahr. Bestehende Systeme, wie die digitalen Überkopfanzeigetafeln, werden damit sinnvoll ergänzt. NFC-Touchpoints sind auch an anderen Stellen vorstellbar, z.B. im Schwimmbad, beim Supermarkt oder im Kaffeehaus nahe der Postbushaltestelle. Dort ist ablesbar, wann die nächsten Busse bei der nächstgelegenen Postbus-Haltestelle abfahren.
Weitere Informationen unter www.nfc.at



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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 