Higgins gab nicht nur einen Rückblick über die letzten zehn Jahre, sondern auch eine Vorschau auf die kommenden Weiterentwicklungen. Die Architektur des HP Superdome Servers setzt seit jeher auf die Maximierung der Systemauslastung durch Poolen und flexibles Verteilen von Rechenressourcen und ist somit ein Paradebeispiel für eine konvergente Infrastruktur.
Bereits die ersten Superdome-Modelle hatten die Fähigkeit, Server-Hardware in Einheiten, sogenannten Partitionen, zu verwalten. Mit den Partitionsfunktionen können Kunden einen einzelnen Superdome Server als ein großes System oder als mehrere kleinere Systeme konfigurieren. Da Partitionen über Software verwaltet werden, können Kunden die Partitionsdefinitionen eines Servers neu konfigurieren, ohne die Hardware-Konfiguration des Servers physisch zu ändern.
Eine weitere Besonderheit der Superdome Server ist ihre Funktion, mehrere Betriebssysteme gleichzeitig laufen zu lassen. Das System unterstützt HP-UX, Linux, Windows und OpenVMS. Darüber hinaus erlaubt es mehr Flexibilität bei businesskritischer Virtualisierung und verfügt über vielfältige Funktionen zur Vergrößerung der Rechenkapazität, der Verfügbarkeit sowie der Sicherheit.
Zur weiteren Entwicklung: Intel präsentierte im Februar 2010 den Itanium 9300, der die Grundlage für die nächste Generation an Integrity Servern sein wird. Die Quad-Core-9300-Prozessoren aus der Itanium-Reihe - auch bekannt als "Tukwila" - sollen den zukünftigen Integrity-Servern eine noch höhere Performance und neue Funktionalitäten für Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und Virtualisierung bringen.



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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 