Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, Cloud-basierte Strukturen intern aufzusetzen oder nach Bedarf Cloud Services von extern einzukaufen. Ob interne oder externe Cloud - der Schlüssel zum Erfolg ist eine Server-, Netzwerk- und Storage-Infrastruktur, in der alle Ressourcen effizient und gemeinsam genutzt werden können.
Da alle Daten auf derselben Storage-Plattform gespeichert sind, kommt ihr eine zentrale Bedeutung zu, die über das Datenspeichern weit hinaus geht: Sichere Mandantentrennung, Serviceautomatisierung, Datenmobilität, Speichereffizienz und integrierte Datensicherheit sind Anforderungen, die NetApp beispielsweise mit Technologien wie MultiStore und SANscreen umsetzt.
Mit herkömmlichen Storage-Infrastrukturen, in denen verschiedene Systemtypen wie ein Highend-SAN, eine Jukebox oder ein einfaches RAID-System jeweils unterschiedliche Anforderungen erfüllen, lässt sich "IT as a Service" (ITaaS) nicht realisieren. Komplexität, Managementaufwand und Ineffizienzen wären einfach zu groß: Gut die Hälfte des vorhandenen Plattenplatzes ist schlicht nicht nutzbar. Zudem besteht keine Möglichkeit speicherübergreifend zu arbeiten.
Storage als die zentrale Größe einer cloudbasierten Infrastruktur muss daher eine einheitliche, virtualisierte Architektur liefern. Erst damit lässt sich eine effiziente, übergreifende Architektur mit flexibler Skalierbarkeit und transparenter Datenverschiebung zur Verfügung stellen. Das Ziel ist ja schlussendlich eine ständig verfügbare Infrastruktur, die volle Integration mit virtualisierten Server-Umgebungen, einfachem Datenmanagement und Automatisierung liefert. Auf diese Weise wird das Ausmaß an Effizienz erzielt, das für Cloud Computing notwendig ist.
Beim Storage ist NetApp ein bevorzugter Technologiepartner weltweit, ob es nun um den Aufbau einer Cloud-Infrastruktur, die Zusammenarbeit mit einem Systemintegrator oder das Outsourcen an einen Cloud-Serviceanbieter geht.
NetApp Dynamic Data Center
Um Kunden eine bewährte und getestete Lösung für "IT as a Service" zu liefern, hat NetApp die Dynamic Data Center Solution entwickelt.
Diese Lösung besteht aus drei Komponenten: 1. der Service Oriented Infrastructure (SOI), die als standardisierte Architektur auf den NetApp Storage-Technologien aufbaut, 2. dem Service Management Framework mit Vorgaben zu Prozessen und Best-Practices, welches bei der Verwaltung der Infrastruktur und Senkung von Fixkosten hilft und 3. einem Regelwerk zur effizienten und möglichst risikolosen Einführung einer ITaaS-Infrastruktur, das auf den NetApp Professional Services und den NetApp Integrationspartnern basiert.
Cloud Services bei T-Systems
Die "Dynamic Services" der T-Systems basieren auf NetApp Lösungen für das Cloud Computing. Das Angebot liefert Kunden Kosteneffizienz, Flexibilität und Zuverlässigkeit mit dem Ziel, höhere Service-Levels bei niedrigeren Kosten zu erreichen. Server und Storage sind virtualisiert. Kunden kaufen nur mehr die CPU-Leistung, den Arbeitsspeicher und den Storage, den sie benötigen und bezahlen auch nur dafür.
Die Entscheidung für NetApp als Storage-Basis fiel allen voran aufgrund der innovativen Technologie, der einfachen Verwaltung, Funktionalität und Zuverlässigkeit. Der Service Provider arbeitet international seit 2004 mit NetApp zusammen. Führende Unternehmen wie Shell, Porsche und Airbus zählen auf die T-Systems Cloud Services - mit NetApp Storage als Basis.
"IT as a Service" ist ein Modell, das Unternehmen grundsätzlich dazu dienen kann, die Effizienz und Flexibilität ihres IT-Betriebs zu steigern, SLAs zu verbessern und Kosten zu reduzieren. Wie und in welchem Ausmaß bleibt dabei ganz dem Kunden überlassen.
Der Autor Ewald Glöckl ist Regional Manager Austria and Eastern Europe bei NetApp.




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