"Sowohl Technologien als auch Kundenbedürfnisse entwickeln sich kontinuierlich weiter", erläuterte Werner Höllrigl, Microsoft Director Services Austria. "Unsere Kunden verlassen sich darauf, dass wir gemeinsam mit unseren rund 5.000 Partnern in Österreich in jeder Wirtschaftslage die richtigen Angebote bereit stellen, die ihnen bei Beratung, Einführung, Installation und Optimierung ihrer Microsoft-Lösungen helfen."
Microsoft Gold Certified Partner können über das Services Ready-Programm Zugang zu neuen, umfangreichen Diensten erhalten. Dazu gehören Tools, Templates, Richtlinien und Best Practices, die bereits bei verschiedenen Kundenprojekten von Microsoft getestet und eingesetzt wurden. pmOne ist derzeit der einzige Microsoft Partner im Business Intelligence (BI)-Umfeld, der diese Zertifizierung für Österreich erreicht hat.

Propagiert die „United Nations of CPM”: Wolfgang Fahrnberger, pmOne- Geschäftsführer (Bild: pmOne)
Geschäftsprozesse planbarer machen
Für Werner Höllrigl geht es mit dem Microsoft-BI-Portfolio darum, den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, ihre Analyse- und Planungsphasen zu verkürzen und kostengünstiger zu gestalten: "Dabei sollen die Controller auf die Tools, die sie ohnehin verwenden, zurückgreifen, wie zum Beispiel Office und natürlich Excel - aber in einer Form die integriert ist."
Mit den neuen Möglichkeiten von Microsoft PowerPivot für Microsoft Excel 2010 ist für Wolfgang Fahrnberger sogar eine Renaissance von Excel im BI-Umfeld möglich. PowerPivot ermögliche die Verarbeitung großer Datenmengen und man könne Daten aus einer Vielzahl von Quellen integrieren. Im Verbund mit dem SQL Server als Datenbank (SQL Server 2008 R2), der in seiner neuen Version auch In-Memory-OLAP unterstützt und im BI-Bereich stark verbessert wurde sowie den Möglichkeiten von SharePoint, die gewonnenen Ergebnisse dann zu teilen, sei man auf Basis von Microsoft-Produkten hier sehr gut aufgestellt.
Als Zielgruppe wurde in der Vergangenheit seitens Microsoft stark der Enterprisebereich fokussiert. Laut Höllrigl spüre inzwischen aber auch der Mittelstand immer stärker den ökonomischen Druck und suche eine einfache und schnelle Möglichkeit, um Daten aus Vertrieb, Produktion, Marketing und Controlling zu verknüpfen. Damit sei dann "eine 360-Grad-Sicht auf das Unternehmen möglich".
"United Nations of CPM"
Zur Verfeinerung der BI-Plattform von Microsoft Richtung betriebswirtschaftlicher Planungsapplikationen setzt man bei pmOne auf die Corporate Performance Management (CPM)-Applikation "Tagetik".

Services Ready Programm für Microsoft BI-Partner Werner Höllrigl, Director Services Austria bei Microsoft (Bild: Microsoft)
CPM wurde seiner Auffassung nach früher zu isoliert gesehen, und es gab einzelne Lösungen für Teilbereiche wie Planung, Konsolidierung, Score Card, Basel II-Reporting. Heute spricht Fahrnberger von den "United Nations of CPM", die von einem konsolidierten Data Warehouse mit den nachgefragten Informationen gespeist werden.
Ein pmOne-Praxisbeispiel für umgesetztes Microsoft-basiertes BI bietet Wüstenrot, wo eine Lösung für das Vertriebscontrolling implementiert wurde. "Das Ergebnis ist ein zentrales Data Warehouse mit einem Volumen von drei TeraByte mit dem viele Fachanwender selbständig direkt in Excel und dem Standardberichtswesen arbeiten", erläutert Fahrnberger.




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8/2011
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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 