Fritz Quester gründete vor 75 Jahren das Unternehmen, das heute mit über 23 Standorten und 45 BauProfi Partnerbetrieben in Österreich zu den größten Baustoffhändlern zählt. Der Konzern beschäftigt rund 600 Mitarbeiter und gehört seit 2005 zu der irischen CRH AG.
Die Unterstützung des international agierenden Konzerns CRH im Rücken, konzentrierte sich die Quester Unternehmensführung ab diesem Zeitpunkt auf das Thema Effizienz. Ganz oben auf der Agenda stand das Controlling: Matthias Rehor, Chief Financial Officer (CFO) bei Quester, sorgte dafür, dass bald eine professionelle Reporting- und Analysesoftware in dem Unternehmen eingeführt wurde.
Professionelles Reporting- und Planungstool gesucht
Rehor reformierte mit seinen Maßnahmen sämtliche Controllingprozesse. Bevor Infor-Software zum Einsatz kam, gab es für das zentrale und dezentrale Management bei Quester nur einen Umsatzbericht und einen Ergebnisbericht. Außerdem kamen die Berichte häufig erst mit einer Verzögerung von bis zu einem Monat bei den Entscheidern an, einzelne Reports wurden zwischen der Konzernleitung und den Filialen per E-Mail hin- und hergeschickt.
Zu diesem Zeitpunkt liefen die Prozesse im Controlling dementsprechend eher schleppend: "Damals war zum Beispiel ein Mitarbeiter im Controlling permanent mit Berichterstellungen beschäftigt", erzählt Matthias Rehor. "Wir mussten zeitweise sogar die Zahlen unserer Reportings vor dem Versenden nachprüfen. Auf dieser Basis konnten wir nicht effizient arbeiten. Darum wollten wir ein professionelles Reporting- und Planungstool implementieren."
Die Lösung fand Matthias Rehor und sein Team im Jahr 2006 mit Infor OnVision, worauf im April 2009 ein Upgrade auf Infor PM 10 folgte.
Sichtbare Ergebnisse
Quester wollte eine Software, die Berichte im unternehmenseigenen Intranet darstellt. Der Vorteil: Einzelne Berichte müssen auf diese Weise nicht mehr per E-Mail geschickt werden. Informationen wie Statusmeldungen oder Umsatzzahlen können von jedem Standort aus jederzeit eingepflegt und tagesaktuell abgerufen werden, alle Berichte werden archiviert und bleiben abrufbar. Sobald neue Zahlen oder Reports im System verfügbar sind, werden die zuständigen Mitarbeiter benachrichtigt. Rehor: "So muss nicht ständig jeder nachschauen, ob es etwas Neues gibt."
55 Angestellte arbeiten heute bei dem Baustoffhändler mit Infor PM 10. Neben der gewonnenen Effizienz spart Quester außerdem zusätzliche Personalkosten: "Der Controlling-Mitarbeiter, der vor der Einführung der Performance Management-Lösung von Infor permanent mit Berichterstellung beschäftigt war, kann heute wichtigere Dinge erledigen, wie zum Beispiel Analysen fahren", erläutert Matthias Rehor. "Ohne Infor PM 10 hätten wir in jedem Fall noch jemanden einstellen müssen, der sich darum kümmert - von den Einsparungen im Vertrieb ganz zu schweigen. Das kann man zwar nicht beziffern - aber spüren, denn jetzt läuft alles rund."
Von den positiven Auswirkungen der Infor Lösung könnten bald nicht nur die österreichischen Mitarbeiter bei Quester profitieren, sondern demnächst auch die Kollegen in den Schweizer Schwester-Unternehmen: Quester überprüft aktuell die Möglichkeit, die Software auch in der Schweiz auszurollen.




1/2012
8/2011
7/2011


bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. 