Frauen verfügen über ein hohes Maß an logisch-analytischem Denkvermögen, an sozialer Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit. Ihre Art mit Menschen umzugehen, ihre Offenheit für andere Denkweisen, die Toleranz für andere Standpunkte und authentisches Verhalten sind zunehmend gefragte Eigenschaften, die Führungsqualitäten ausmachen.
„Wir verzeichnen generell eine verstärkte Nachfrage nach Soft Skills. Von Kundenseite hören wir auch, dass sich nach der Einstellung von Frauen im IT-Bereich sowohl das Teamgefüge als auch das Projektergebnis verbessert hat. Sowohl IT- als auch HR-Verantwortliche fragen gezielt nach weiblichen IT-Fachkräften. Leider bewerben sich bei der DIS AG nach wie vor zu wenige Damen“, so Manfred Zörnpfenning, Niederlassungsleiter Information Technology bei DIS AG.
In vielen Bereichen sind Fach- und Nachwuchskräfte rar. Es sollte also im ureigenen Interesse eines jeden Unternehmens liegen, bei der Talentförderung und Rekrutierung Frauen aktiv einzubeziehen. Unternehmen/Betrieben rät IT-Leiter Zörnpfenning zu hausinternen Qualifizierungsprogrammen, um Mitarbeiterinnen auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Die Förderung von Frauen sollte fester Bestandteil einer Unternehmensphilosophie sein.
Gute Chancen bestehen laut Zörnpfennig besonders für Java-Entwicklerinnen, Projektmanagerinnen, Datenbank-Spezialistinnen, System Engineers mit Virtualisierungskenntnissen und IT-Fachleute für Dokumentenmanagement, sowie Messaging & Collaboration. „Generell spüren wir noch den Fachkräftemangel bei HTL-Absolventinnen vor allem bei Softwareentwicklung und Datenbank Know-how sowie allgemein bei UNI/FH Absolventinnen“, wünscht sich der DIS AG Niederlassungsleiter mehr Bewerberinnen für den IT-Bereich.


7/2011
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Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 