Das Österreichische Staatsarchiv, eines der bedeutendsten Archive der Welt. Es verfügt über 126 MitarbeiterInnen, die insgesamt 177.700 Regallaufmeter Archivgut betreuen, das bis in das 9. Jahrhundert zurückreicht.
Aufgrund der flächendeckenden Einführung des elektronischen Aktes in der Bundesverwaltung 2004 ist die Errichtung eines elektronischen Staatsarchivs notwendig. Die in diesem Zusammenhang erlassene Büroordnung sieht die Abgabe elektronischer Akten spätestens 10 Jahre nach deren letzter Bearbeitung vor. Die Aufgabe von Siemens IT Solutions and Services ist es, über technische, infrastrukturelle und organisatorische Maßnahmen jeglichen Verlust und jegliche Verfälschung der Informationen zu verhindern, die im digitalen Langzeitarchiv archiviert werden. Die Software wird von Siemens gemeinsam mit dem englischen Archivspezialisten Tessella plc geliefert.
Um die Daten dauerhaft und verlustfrei zu sichern, werden mehrfach redundante Speicher eingesetzt und die Daten an zwei Standorten, dem Siemens Rechenzentrum in Wien und im zentralen Ausweichsystem (ZAS) des Bundes gespeichert. Das ZAS dient als Hochsicherheitsdatenspeicher und befindet sich in einem Bunker in 300 Metern Tiefe in St. Johann in Pongau.
Darüber hinaus sind auch die Betriebserrichtung inklusive der Bereitstellung der Hardware, Erneuerung derselben nach 60 Monaten und die Lieferung der technischen Infrastruktur Teil des Auftrages.


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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 