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Gestaffeltes Support-Modell

SAP erweitert Support-Angebot für alle Kunden

SAP hat gestern bekannt gegeben, dass das Unternehmen allen Kunden weltweit ein umfassendes, gestaffeltes IT-Support-Modell anbieten wird. Im Rahmen des neuen Angebots werden Kunden zwischen den beiden Optionen SAP Enterprise Support und SAP Standard Support wählen können – je nachdem, welches der beiden Support-Angebote ihren Anforderungen am besten entspricht.

Darüber hinaus trägt SAP der noch immer schwierigen Finanzsituation vieler Unternehmen Rechnung und hat angekündigt, die Preisobergrenzen für die Supportvergütung für 2010 für bestehende SAP-Enterprise-Support-Verträge auf dem Niveau von 2009 zu belassen. (Verträge mit einer Supportvergütung unter der für das Jahr 2009 festgesetzten Preisobergrenze können gemäß den Regelungen des jeweiligen Vertrages Preiserhöhungen unterliegen.)

Sowohl bestehende als auch neue Kunden der SAP werden zwischen den verschiedenen Optionen des SAP-Supports wählen können. SAP Standard Support beinhaltet Supportleistungen wie Softwareaktualisierungen, Problemlösungsansätze, Wissensvermittlung, Qualitätsmanagement und weitere Bestandteile, die dazu dienen, die IT-Landschaft stabil und auf dem aktuellen Stand zu halten.

SAP Enterprise Support beinhaltet neben den Komponenten des SAP Standard Support weitere Leistungen, welche die folgenden Bereiche adressieren: Kontinuität im Anwendungsbetrieb, Geschäftsprozessoptimierung, Investitionsschutz sowie die Unterstützung bei der Senkung der Gesamtkosten betrieblicher Abläufe durch Effizienzsteigerung und minimale Ausfallzeiten. Für Kunden mit weitergehenden Support-Anforderungen bietet SAP außerdem zusätzliche Angebote wie SAP MaxAttention oder SAP Safeguarding.

Bereitgestellt werden die Support-Angebote vom SAP Active Global Support – der Einheit bei SAP, die Kunden durch die Vermittlung von Wissen, Standards und bewährten Vorgehensweisen kontinuierlich unterstützt.

„Das neue Support-Modell der SAP ist die direkte Antwort auf die vielen Gespräche, die wir mit unseren Kunden und Anwendervereinigungen geführt haben“, ergänzt Léo Apotheker, Vorstandssprecher der SAP AG. „Wir haben dabei die Rückmeldungen und Vorschläge unserer Kunden weltweit berücksichtigt.“

Zur Situation in Deutschland und Österreich

Um der spezifischen vertraglichen Situation in Deutschland und Österreich Rechnung zu tragen, hatte SAP im Jahr 2009 Erhöhungen der Supportvergütung auf Basis der vertraglichen Vereinbarungen für bestehende Verträge über SAP Standard Support für deutsche und österreichische Kunden angekündigt.

Mit dem ab 2010 gültigen Supportmodell können sich nun auch deutsche und österreichische Kunden – wie alle Kunden weltweit – für eine Option für ihre gesamte SAP-Anwendungs-/Vertragslandschaft entscheiden. Hierbei kann pro SAP-Anwendungs-/ Vertragslandschaft jedoch nur eines der beiden Supportangebote gewählt werden. Bei einer Wahl für SAP Standard Support gilt im Jahr 2010 ein maximaler Pflegeprozentsatz von 18 %. Erhöhungen der Supportvergütung sind zukünftig auf Basis der vertraglichen Vereinbarungen möglich.

Wählt ein Kunde SAP Enterprise Support, bleiben bestehende SAP-Enterprise-Supportverträge unberührt, auch hinsichtlich der vereinbarten Supportvergütung. Ein Umstieg auf SAP Enterprise Support zu den derzeitigen Konditionen ist für deutsche und österreichische Kunden noch bis zum 15.3.2010 möglich. Danach kann ein Umstieg von SAP Standard Support auf SAP Enterprise Support zu einem Umstellungsprozentsatz von 22 % vereinbart werden. Für alle Zukäufe auf SAP Enterprise Support berechnet SAP derzeit einen Supportprozentsatz von 22 %.

SAP wird in Kürze mit allen SAP-Kunden mit bestehenden Supportverträgen Gespräche aufnehmen, um die SAP-Supportoptionen im neuen Modell und etwaige Auswirkungen auf bestehende Supportverträge zu erläutern sowie die optimale Lösung für jeden einzelnen Kunden zu erarbeiten.

www.sap.at

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(ERP, „Planung [des Einsatzes/der Verwendung] der Unternehmensressourcen“) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen.

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MONITOR-Autoren
Mag. Carl-Markus Piswanger

Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. ..mehr..

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