Gegenüber konventionellen 3D-Systemen, die mit zwei Projektoren arbeiten und spezielle Filter sowie eine besondere Leinwand benötigen, kommt diese Technologie mit nur einem 3D-fähigen Projektor wie dem neuen NEC NP216 aus. Diese interaktive Lösung bietet ein großes Potential für den Bildungsbereich, etwa bei der Darstellung eines Körpers in der Anatomie, von Landschaftsprofilen für geografische Betrachtungen, Maschinenelementen oder Architektur.
Die Besonderheit liegt laut Hersteller in der einfachen Installation - nur ein Projektor in Kombination mit einer aktiven 3D-Brille und einer 3D-Software ist für eine qualitative dreidimensionale Darstellung notwendig. Die Installation spezieller Filter oder Leinwände entfällt. Darüber hinaus bietet EON Reality Bildungseinrichtungen spezielle Rabatte für ihre Softwarelösungen. Die beiden Hersteller zielen damit auf eine signifikante Senkung des Preisniveaus im Bereich der 3D-Projektionslösungen.
"Der Bildungsmarkt hat lange auf erschwingliche Projektionssysteme für die Entwicklung interaktiver 3D-Inhalte gewartet", sagt Pierre-Julien Barraud, European Business Development Director bei EON Reality. "Mit der Kombination unserer Software und den neuesten NEC Projektoren bieten wir Bildungseinrichtungen eine kostengünstige Komplettlösung, die sich auf jede Lernumgebung in einer noch nie zuvor gesehenen Weise auswirken wird."
Das 3D-Produktportfolio der NEC Display Solutions wird die DLP-Modelle NP115 und NP210 (beide April 2010) sowie den NP216 (Mai 2010) umfassen, der als Nachfolger des NP215 über mehr Audio Ein- und Ausgänge sowie einen zweiten PC-Eingang verfügt. EON Reality liefert die nötige Software für die Entwicklung interaktiver 3D-Anwendungen.
NEC Display Solutions und EON Reality werden die neue 3D-Projektionslösung auf der BETT 2010 in London (13. - 16. Januar) sowie auf der ISE 2010 in Amsterdam (02. - 04. Februar) präsentieren.



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Alexander Hackl ist freier Journalist in Wien. Er ist Absolvent des Master- Programms „Qualitätsjournalismus“ an der Donau-Universität Krems und spezialisiert auf Technologiethemen. Seit drei Jahren ist er als Autor für den MONITOR und das Wirtschaftsmagazin FORMAT tätig. Das Hauptaugenmerk in seiner Arbeit liegt auf Informations- technologie im Kontext gesellschaftlich-wirtschaftlicher Zusammenhänge. 