Eine aktuelle Studie von IDC, die im Auftrag von Agresso durchgeführt wurde, belegt: Der geschätzte monetäre Gegenwert an verlorenen Geschäftsmöglichkeiten durch ein zu starres ERP-System liegt bei den befragten US-Unternehmen zwischen zehn und 500 Mio. US-Dollar.
Die IDC-Umfrage unter mehr als 200 amerikanischen Führungskräften zeigt, dass Firmen nicht nur Verluste durch teure Anpassungen ihres ERP-Systems zu verzeichnen haben, sondern dass vor allem durch die fehlende Handlungsfähigkeit das Geschäft enorm geschädigt wird. Besonders betroffen ist hierbei der Mittelstand. 20,9 % der Umfrageteilnehmer berichten von fallenden Aktienpreisen, 14,3 % erlebten Verluste durch verspätete Produkteinführungen und 16,6 % der Befragten verzeichneten einen Rückgang in der Kundenzufriedenheit.
Alle Teilnehmer der Studie bestätigen zudem, dass die Unfähigkeit das eigene ERP-System anzupassen zu langsameren Geschäftsentscheidungen, Verzögerungen bei Übernahmen sowie Markteinführungen und damit zur Unterbrechung der Geschäftstätigkeit führt. Gerade Unternehmen, die sich im stetigen Wandel befinden, müssen das ERP-System oft an neue Prozesse anpassen. Sie profitieren von einer ERP-Software, die nach der Implementierung agil im Produktivbetrieb ist.
Die Ergebnisse der Studie finden sich im IDC-Whitepaper "Modifying and Maintaining ERP Systems: The High Cost of Business Disruption, December 2009" unter www.agresso.de/idc-whitepaper


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Mag. Dominik Troger gehört seit 1992 zum MONITOR-Team. Er begann als News-Redakteur und betreute viele Jahre die MONITOR Weiterbildungsbeilage "Job Training". Seit dem Jahre 2000 war er als Chef vom Dienst tätig, mit Dezember 2009 übernahm er die Chefredaktion. 