Erstmalig entschied sich die ungarische Regierung dieses Jahr dazu, eine Ausschreibung für einen Software-Rahmenvertrag auch im Open Source Bereich durchzuführen. FreeSoft hat gemeinsam mit sieben weiteren Unternehmen die Ausschreibung für Open Source Software gewonnen.
Über eine Laufzeit von vier Jahren kann die ungarische Regierung nun Software in Höhe von 4 Milliarden HUF, umgerechnet etwa 15 Millionen Euro, bei den beteiligten Firmen beziehen. Als Datenbank der Wahl wird dabei Ingres bei allen Projekten von FreeSoft zum Einsatz kommen.
„Dies ist die größte Open Source Anschaffung, von der ich je gehört habe“, erklärt Roger Burkhardt, CEO bei Ingres. „Es freut mich zu sehen, dass die ungarische Regierung der Europäischen Union zeigt, dass es heute mit zahlreichen Open Source Lösungen einen starken Wettbewerb auf dem Markt gibt.


1/2012
8/2011
7/2011


Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 