Erstens ist die Bandbreite meist nicht so hoch wie beworben, da diese abhängig von der Empfangsqualität und der weiteren Nutzung der Zelle ist, und zweitens ist die Latenz verglichen mit Festverbindungen (z. B. ADSL) weitaus höher, nämlich schwankend zwischen ungefähr 150 und 1000ms. Diese Faktoren sind es nun, die in gemeinsamer Wechselwirkung Business Applikationen und File Transfers oftmals richtig langsam erscheinen lassen, trotz bester Anbindung an das 3G Netzwerk.
Was dem mobilen User jetzt noch fehlt, ist ein Performance Booster, der den Netzwerkzugriff im Allgemeinen beschleunigt. Riverbed hat einen Mobile Client im Programm, der hier Abhilfe schaffen soll. Er wird als Softwareagent auf Notebooks und Desktops PCs installiert.
Ing. Michael Gruber, Geschäftsführer von schoeller network control, ist überzeugt, dass der Riverbed Mobile Client (für Windows, auch für Windows 7 und Apple) dem Homeworker und ganz besonders den von einem Mobile-Network-Provider abhängigen Anwendern den „echten Turbo-Boost“ bringt.
Die Technologie ist jahrelang in den WAN Acceleratoren Riverbeds erprobt worden und nun seit mehr als einem Jahr auch als Mobile Client verfügbar. File Transfers und Transaktionen werden laut Gruber deutlich schneller, während die im UMTS transportierten Daten dank Compression & Caching weniger werden. In der Zentrale sitzt eine Appliance, die das Gegenstück des Mobile Clients darstellt.
Für den mobilen User wird der Datenstrom bei jeder Verbindung zur Zentrale beschleunigt, egal ob er aus dem UMTS Netz von unterwegs oder vom DSL Arbeitsplatz von zu Hause aus zugreift. Die Kompatibilität mit allen gängigen VPN Clients ist gegeben. Unterstützt werden aktuelle Windows & Mac OSX Betriebssysteme.
„Die Einsatzgebiete für die WAN-Acceleratoren von Riverbed gehen weit über die bereits bekannte Datenreduktion im WAN hinaus. Riverbed hat es verstanden, sich optimal nach den aktuellen Prioritäten in der IT auszurichten“, betont Ing. Gruber. „Wenn es daher um Serverkonsolidierung und Zentralisierungsprojekte geht, sollte auf jeden Fall das Einsparungspotenzial der aktuellen Systeme von Riverbed mit in Betracht gezogen werden.“
Weiters ermöglicht Riverbed den kostengünstigen Filialbetrieb mit Datenhaltung im zentralen Rechenzentrum bei optimierten Zugriffszeiten. Dienste wie DHCP, DNS, Print- oder Streaming-Service und andere notwendige lokale Dienste können in die Acceleratoren von Riverbed in VMware-Containern direkt integriert werden.



7/2011
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Dr. Eric Scherer ist Geschäftsführer des anbieterunabhängigen Beratungs- und Marktforschungsunternehmens i2s. Er gilt als einer der führenden ERP-Experten und ist Initiator der ERP-Zufriedenheitsstudie. 