Laut einer aktuellen Studie (1) geht 2009 erstmals mehr als die Hälfte der Neueinstellungen auf eine Stellenanzeige im Internet zurück - entweder auf der eigenen Unternehmens-Homepage oder einer Internet-Stellenbörse.
Jobausschreibungen in Printmedien dagegen gehen zahlenmäßig zurück. Außerdem bevorzugen acht von zehn Unternehmen eine Bewerbung in elektronischer Form über ein Webformular oder per E-Mail. Bereits 2008 bewarben sich knapp 75 % der Jobsuchenden elektronisch, während die Zahl der postalischen Bewerbung stark rückläufig ist. Dabei hat sich der Anteil der Formularbewerbungen an den elektronisch eingehenden Bewerbungen innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Eine weitere wichtige Entwicklung des E-Recruiting betrifft das Assessment Center: Knapp acht % der Unternehmen besitzen ein E-Assessment-System, über neun % planen ein solches. E-Recruiting hat also für die nächsten Jahre ein großes Wachstumspotenzial.
Zunehmende Internationalisierung
Der Markt verlangt zudem eine zunehmende Internationalisierung des Personalmanagements. Mehrsprachigkeit ist fast schon eine Selbstverständlichkeit. Eine innovative Personalmanagementlösung muss daher vorrangig unabhängig von länderspezifischen Payroll-Systemen sein. Gleichzeitig muss sie aber auch mit den unterschiedlichen Payroll-Systemen kommunizieren und verschiedene Datenströme in unterschiedlichen Sprachen einbinden können.
Das funktioniert nur über eine zentrale Datenbank, die bei vielen herkömmlichen Personalmanagement-Lösungen fehlt. Infoniqa hat diese Anforderungen bereits früh erkannt und in das Personalmanagement-Portal engage! integriert. Damit steht nun eine international einsetzbare, durchgängige Lösung zur Verfügung, die vom Recruiting über die zentrale, digitale Personalakte bis hin zur beruflichen Fortbildung alle zentralen Anforderungen abdeckt.
Trend zu E-Learning
Als Trend beobachten wir auch ein verstärktes Interesse von privaten und öffentlichen Unternehmen am Thema E-Learning. Im Gegensatz zu früher wollen Unternehmen, die E-Learning einsetzen, nicht mehr primär Reisekosten oder Spesen sparen. Es geht vielmehr darum, einfach verständliche Lerninhalte zeit- und ortsunabhängig an die Mitarbeiter zu heranzutragen und ihm die Weiterbildung selbst in die Hand zu geben.
Weiters wird E-Learning als Zusatz zum Präsenztraining eingesetzt - einerseits zur Wissensvermittlung aber auch zur Wissensüberprüfung. Der Kostenaufwand für Trainer entfällt, ebenso wie das Problem, den Mitarbeiter für die Zeit von externen Seminaren entbehren zu müssen. Außerdem kann man mit E-Learning einfach nachprüfen, ob Inhalte gelesen und verstanden wurden. Schulungsinhalte, die wiederkehrend sind, können automatisiert und damit vereinfacht werden.
Usability ist wichtig
Um die Akzeptanz von E-Learning im Unternehmen zu erreichen, ist besonders die einfache Bedienbarkeit der Lösung wichtig - einerseits für denjenigen, der Lerninhalte für die Mitarbeiter erstellt, anderseits für den Lernenden, der diese Inhalt abrufen soll.
Beispielsweise ermöglicht die Personalmanagementlösung engage! das Einpflegen von Contents aller Art ohne Medienbrüche mit einer intuitiven Benutzerführung, die den Mitarbeiter Step by Step bis zur Erreichung des gewünschten Lernziels leitet.
www.infoniqa-hr.com
(1) Recruiting Trends 2009 Österreich: Eine empirische Untersuchung mit den Top-500-Unternehmen aus Österreich von Prof. Dr. Tim Weitzel, Prof. Dr. Wolfgang König, Sven Laumer, Andreas Eckhardt Alexander von Stetten Centre of Human Resources Information Systems Otto-Friedrich-Universität Bamberg und Goethe-Universität Frankfurt am Main.




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Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) 