Am anderen Ende landet Japan (.jp), das sich auch schon 2008 unter den fünf sichersten Länderdomains befand. Das zweitgrößte Risiko besteht beim Aufrufen von URLs mit „.com“ im Namen. Die Domain mit dem weltweit umfangreichsten Datenverkehr lag im Vorjahr noch auf dem neunten Platz. Am sichersten unter den Websites mit generischen Domainnamen sind die der US-Regierung (.gov).
36,7 % der Websites auf der Domain Kameruns stellen ein Sicherheitsrisiko dar. 2008 war das zentralafrikanische Land in der Liste der gefährlichen Surfplätze noch gar nicht vertreten. Cyberkriminelle machen sich den Umstand zunutze, dass „.cm“ ein verbreiteter Tippfehler für „.com“ ist („Typosquatting“) und richten unter dieser Domain Websites zur Verbreitung von Spyware, Adware und anderen unerwünschten Programmen ein.
Nachdem die Domainverwalter Hongkongs im vergangenen Jahr scharfe Maßnahmen gegen Domainregistrierungen für betrügerische Zwecke ergriffen hatten, konnte sich „.hk“ um 33 Plätze verbessern. Stellte 2008 noch annähernd jede fünfte dort registrierte Website ein Sicherheitsrisiko dar, sind es jetzt nur noch 1,1 %. China (.cn) und die Philippinen (.ph) konnten ihre unrühmliche Position unter den Top Five der gefährlichsten Länderdomains aus dem Vorjahr halten.
Insgesamt beinhalten 5,8 % der 27 Mio. Websites und 104 Top-Level-Domains, die McAfee bewertete, ein Sicherheitsrisiko. Websites unter Domains aus dem asiatisch-pazifischen Raum sind mit einem Risiko von 13 %t deutlich gefährlicher als der Durchschnitt. Bemerkenswerterweise liegen mit Japan (.jp) und China (.cn) sowohl der sicherste als auch der zweitunsicherste Surfplatz in dieser Region. Die generische Domain „info“ befindet sich zum zweiten Mal hintereinander unter den fünf gefährlichsten Domains in der Gesamtwertung. Sicherste Domain Europas ist Irland (.ie) mit nur 0,1 % risikobehafteter Websites.
Den Report findet sich unter http://de.mcafee.com/de/local/docs/Mapping_Mal_Web.pdf


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