Initiiert und umgesetzt wurde das Projekt von den Landeskrankenanstalten Wiens, Niederösterreichs und Oberösterreichs, der Vinzenz-Gruppe sowie von der Energie AG Oberösterreich, Wien Energie Wienstrom, Nökom und dem Telekom-Anbieter Tele2. Der mehrmonatige Pilotbetrieb wurde soeben erfolgreich abgeschlossen. Ab sofort steht das Netzwerk österreichweit allen Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen zur Verfügung.
"Für die Übermittlung von sensiblen Gesundheitsinformationen ist jedoch nicht nur eine leistungsfähige und schnelle, sondern auch eine absolut krisen- und ausfallsichere Datenautobahn notwendig. Mit Healix wurde diese auch im Katastrophenfall verfügbare Netzwerkinfrastruktur nun geschaffen", so Franz Hoheiser-Pförtner, verantwortlich für die IT-Sicherheit beim Wiener Krankenanstaltenverbund.
Dazu Johannes Bretbacher, Sprecher von Healix und Leiter des Geschäftsbereichs GesundheitsInformatik bei der gespag: "Mit Healix haben wir jene ausfallssichere Netzwerkinfrastruktur geschaffen, die notwendig ist, um eine schnelle und sichere Datenübermittlung zwischen den österreichischen Krankenanstalten, Ambulatorien und Ärzten zu ermöglichen."
"Das Healix-Netzwerk kann ab sofort von allen österreichischen Krankenanstalten und Gesundheitsdienstanbietern für deren interne Anwendungen genutzt werden, ermöglicht aber ebenso die Bundesländer übergreifende Datenübermittlung zwischen unterschiedlichen Einrichtungen im Gesundheitsbereich, wie sie etwa für die Umsetzung der elektronischen Gesundheitsakte ELGA benötigt wird", so Bretbacher weiter.
Die Bedeutung von Healix für das österreichischen Gesundheitssystem und die innovative Herangehensweise der Projektpartner betonte zuletzt auch die Bundesbeschaffungsgesellschaft (BBG). Sie zeichnete Healix bereits während des Pilotbetriebes im Oktober 2009 mit ihrem renommierten Innovationspreis aus, der jährlich für IKT-Projekte vergeben wird, die für die öffentlichen Bereich von besonderer Relevanz sind.



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Mag. Carl-Markus Piswanger, MAS ist freier Journalist, Projektberater und hauptberuflich IT-Architekt. Er ist ausgebildeter Versicherungskaufmann, studierter Historiker und postgradualer E-Government-Experte. Er war beim ISP Netway, der Österreichischen Post und der Seibersdorf Research beschäftigt und seit 2004 als IT-Architekt im Bundesrechenzentrum. Der Wiener ist glücklich nicht verheiratet und hat einen Sohn. 