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„Future Office“

Finnischer ITK-Dienstleister Tieto möchte in Österreich durchstarten

Tieto zählt zu den großen europäischen ITK-Dienstleistern. In Österreich ist das Unternehmen seit 2005 mit einem sehr starken Branchenfokus auf die Papierindustrie präsent. Im Rahmen einer Demotour-Tour durch Europa, machte der mit High-tech ausgerüstete Tieto-Truck auch in Wien Station. Eine gute Gelegenheit, um dem heimischen Markt das Unternehmen zu präsentieren.

Thomas Hohenauer, Managing Director Tieto Austria GmbH, im Tieto-Truck (Bild: Monitor)

Tieto wurde 1968 in Finnland gegründet und zählt dort zu den Marktführern. 2005 nutzte das Unternehmen den Kauf des ERP-Geschäftes von CSC-Austria um in Österreich Fuß zu fassen – und das SAP-Know-how ist auch nach wie vor ein wichtiges Standbein der österreichischen Niederlassung. Derzeit betreut man den österreichischen Markt von drei Standorten aus und verfügt über rund 80 Mitarbeiter.

Nachdem man sich hierzulande vor allem als einer der führenden Spezialanbieter für die Papierindustrie und auch im Telekomumfeld profiliert hat, möchte man jetzt, so Thomas Hohenauer, Managing Director Tieto Austria GmbH, das Branchenangebot erweitern und breitere Themen fokussieren.

So ist für 2010 der Einstieg in den Gesundheits- und Manufactoringbereich geplant, außerdem soll der Bereich Telekom weiter ausgebaut werden. Ebenfalls auf dem Plan stehen Themen wie Outsourcing und das Trendthema „Future Office“.

„Next Generation Service“ & „Future Office“

Es sei ein Anliegen von Tieto, so Hohenauer, neue und aktuelle Technologien für eine Neuorientierung der Unternehmens- und Kundenkommunikation zu nutzen. Die diesbezüglichen Tieto-Schlagworte lauten „Next Generation Service“ und  „Future Office“.

„Service ist der einzige Punkt, der Unternehmen bleibt, um sich effizient und effektiv vom Mitbewerb zu unterscheiden“, so Hohenauer. Hier setzt Tieto an: Alle Kommunikationskanäle und Medien haben ihre Aufgabe beim Design der Services – aber erst das passende Zusammenspiel dieser Bestandteile intern und extern schaffe den gewünschten Mehrwert.

Der Weg dorthin führe über eine kollaborative Zusammenarbeit, die technologisch durch Komponenten wie Unified Communications, Videotelefonie, Dokumentenmanagement, Web 2.0-Tools wie Instant Messaging u.a.m. ermöglicht werde.

„Die Arbeitswelt verändert sich derzeit stark“, befindet Hohenhauer. „Einzelarbeiter“ oder „Büro“-Teams werden seltener, die Zusammenarbeit von Menschen, die sich an unterschiedlichen Orten befinden nimmt stark zu. Zugleich drängt eine junge Generation in die Büros. Es handelt sich um Mitarbeiter und zugleich um Konsumenten, die mit heutigen Technologien bereits aufgewachsen sind.

In Zukunft wird, so Hohenauer, nicht mehr das Unternehmen vorgeben, wie und welche Dienstleistung ein Kunde oder Mitarbeiter in Anspruch nehmen kann, sondern die Kunden oder Mitarbeiter werden selbst bestimmen, wie sie interagieren wollen.

Videokonferenzschaltung nach Finnland zu Pekka Viljakainen, Executive Vice President Tieto International (Bild: Monitor)

Mit einer Videokonferenzschaltung nach Finnland wurden die neuen Möglichkeiten von „Future Office“ auch gleich demonstriert. Pekka Viljakainen, Executive Vice President Tieto International, nützte die Gelegenheit, um das Unternehmen kurz vorzustellen und für mehr Zusammenarbeit unter den europäischen Staaten zu plädieren. Denn die entscheidende Herausforderung für die Zukunft sei es, dezentral verstreutes Know-how als Potential zu erkennen, zu sammeln und zu managen. Das gelte für Unternehmen genauso wie für soziale Communities.

www.tieto.at

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Alexandra Riegler

Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. ..mehr..

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