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Gebäudesicherheit

Handy als Schlüssel

Die beiden österreichischen Technologieunternehmen Sorex Wireless und Mocom bringen gemeinsam eine neue Lösung auf den Markt. Anhand des individuellen Mobiltelefons kann die Haustechnik bestimmte Einstellungen vornehmen, die auf die jeweilige Person zugeschnitten sind.

Mit Sorex wirelessKey wird das autorisierte Handy zum elektronischen Schlüssel. (Bild: Sorex)

Es beginnt beim Zutritt: Mit Sorex wirelessKey wird das jeweils autorisierte Handy zum elektronischen Schlüssel; dabei kann bestimmt werden, welche Person zu welchem Zeitpunkt zu welchen Türen im Gebäude Zutritt erhält.

Mit dem Betreten eines Gebäudes entfaltet die Zusammenarbeit zwischen Sorex und Mocom ihre Wirkung: Zusätzlich zu personenunabhängigen Befehlen, wie Deaktivierung der Alarmanlage, können persönliche Einstellungen vorgenommen werden. Haus oder Wohnung können also individuell auf das Eintreten einer bestimmten Person reagieren. So kann beispielsweise eine bestimmte Lichtstimmung gestartet oder der bevorzugte Radiosender eingeschaltet werden etc. Das Mobiltelefon wird somit zum Instrument der persönlichen Identifikation.

Im Unternehmen bringt das System den Vorteil, dass die Haustechnik immer weiß, wer gerade anwesend ist und wer nicht. Beispielsweise bleibt die Heizung so lange in Tagesbetrieb, wie sich noch Personal im Gebäude aufhält. Erst wenn der letzte Mitarbeiter nach Hause geht, wird auf Nachtbetrieb umgestellt.

Zuhause fungiert das System als elektronischer Butler. Zusätzlich zur individuellen Einstellung von Licht, Radio, Heizung etc. können beispielsweise bestimmte Pay-TV-Programme erst dann freigegeben werden, wenn eines der elterlichen Handys als anwesend registriert wird. Darüber hinaus kann das Heimnetzwerk auch mit der Information programmiert werden, wer zu welcher Tageszeit erwartet wird: Kommt das Schulkind beispielsweise nicht wie gewohnt um 14:30 zu Hause an, wird automatisch eine Meldung an die abwesenden Eltern versandt.

Das Netzwerk erkennt nicht nur autorisierte Personen, sondern auch unbekannte bzw. möglicherweise unerwünschte: Wenn es eine ihm nicht bekannte Bluetooth-Mac-Adresse registriert, die sich länger als z.B. 30 Sekunden vor der Eingangstür aufhält, kann es bestimmte, vorher gewählte Sicherheitsmaßnahmen ergreifen: eine vorbestimmte Telefonnummer anrufen, eine SMS an den Bewohner versenden, eine Kamera einschalten etc.

Für die konkrete Implementierung wird das Sorex wirelessKey-Modul mittels Datenschnittstelle an eine beliebige Crestron-Steuerzentrale angebunden. Die Software-Kommunikation erfolgt über ein Crestron I2P-Partnermodul, das von Mocom-Technikern entwickelt und implementiert wurde.

Das System funktioniert mit weltweit im Einsatz befindlichen Bus-Systemen und Gebäudeautomatisierungen, z.B. EIB/KNX, LON, Luxmate, Bacnet etc. Crestron verfügt bereits jetzt über die größte Auswahl an Bediengeräten (User Interfaces). Neben drahtlosen Touchpanels, PCs, iPhones, PDAs und allen Arten herkömmlicher Schalter fügen sich dank Sorex nun auch bluetoothfähige Mobiltelefone nahtlos in das Bedienkonzept ein.

www.mocom.at

www.sorex-austria.com

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Alexandra Riegler

Alexandra Riegler arbeitet als freie Journalistin in den USA. Zu ihren Spezialgebieten zählen die Themen Technologie und Forschung. ..mehr..

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