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Business Intelligence

MicroStrategy: Enterprise BI effizient umsetzen und TCO senken

Auf der Basis von guten Quartalszahlen präsentierte Wolfgang Mayer, Country Manager von MicroStrategy Österreich, gestern die Strategie des Unternehmens für das Jahr 2010. Was ihm dabei besonders wichtig ist: den Zusammenhang zwischen Total Cost of Ownership und Business Intelligence-Lösungen aufzuzeigen.

Von der BI-Insel zum Enterprise-BI (Bild: MicroStrategy)

Für Wolfgang Mayer wird Business Intelligence auch 2010 zu den Topthemen zählen, wobei international ein Trend zur Konsolidierung datenanalytischer Softwareanwendungen vorherrsche. Konsolidierung bedeute aber auch, dass man den TCO einer solchen konsolidierten Lösung ins Auge fassen müsse. Dabei gelte es zu beachten, so Mayer, „dass der TCO-Wert durch die laufenden Betriebskosten und nicht durch die einmaligen Erwerbskosten dominiert wird.“

Ein Faktum, dass umso mehr durchschlage, je länger die Anwendung eingesetzt werde, und bei dem es sich lohne, vor allem die Personalkosten im Auge zu behalten. „Die Personalkosten einer BI-Anwendung machen den größten Kostenanteil aus“, so Mayer. Gerechnet auf drei Jahre wären beispielsweise 71% der Kosten direkt von den Personalkosten, wie zum Beispiel Gehälter und Trainingsmaßnahmen abhängig.

Dieses „Bewusstsein für TCO“ sei aber nur bedingt ausgeprägt, findet Mayer, vor allem werde es bei strategischen Konsolidierungsentscheidungen zu wenig berücksichtigt. Das sei insofern überraschend, weil es eben nicht egal sei, ob man – wie eine Studie vom IT-Analysten Gartner nahegelegt – wie bei MicroStrategy nur 4,9 Personen für 1.000 Anwender „abstellen“ muss oder das Doppelte oder Dreifache.

Von der BI-Insel zum Enterprise-BI

Im aktuell heiß umkämpften BI-Markt sieht sich das Unternehmen nicht nur wegen der oben angeführten TCO-Vorteile sehr gut aufgestellt. Mit der neuen Version 9 fokussiere man zudem die entscheidenden Punkte, die heute bei BI eine Rolle spielen, so Mayer. Dazu zählen eine hohe Performance und Usability der Anwendung, schnelle Umsetzung von BI auf Abteilungsebene, die Möglichkeit einer reibungslosen Migration von BI-Abteilungsinseln zu einer unternehmensweiten Lösung.

Mit einem seit wenigen Monaten verfügbaren kostenloses Reporting-Software-Paket für Business Intelligence-Abteilungslösungen möchte MicroStrategy außerdem Unternehmen BI „schmackhaft“ machen: Die neue Software lässt sich in einzelnen Fachabteilungen rasch einführen – und je nach Unternehmensentwicklung können diese „BI-Inseln“ dann verbunden oder in eine Enterprise-Lösung übergeführt werden.

Das Paket ermögliche es auch mittelständischen Unternehmen, ohne Risiko ein modernes BI-System einzusetzen und mit allen Migrationsmöglichkeiten, betont Mayer. Um diese Zielgruppe stärker zu fokussieren, sei man gerade dabei, neue Partner zu gewinnen.

Zahlen für das 3. Quartal 2009

MicroStrategy erwirtschaftete weltweit im dritten Quartal 2009 einen Gesamtumsatz von 104 Mio. US-Dollar – ein Anstieg um 15% im Vergleich zu den 90,6 Mio. Dollar im dritten Quartal 2008. Die Produktlizenzumsätze stiegen um 39% von 24,8 Mio. Dollar 2008 auf 34,4 Mio. Dollar im dritten Quartal 2009. Einkünfte aus dem laufenden Betrieb lagen vor Refinanzierungskosten, anderen Einkünften und Steuern im dritten Quartal bei 30,4 Mio. Dollar – vor einem Jahr waren es nur 17,3 Mio. Dollar gewesen.  Die Cash-Reserven betragen derzeit 200,7 Mio. Dollar.

www.microstrategy.at

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Mag. Christoph Weiss

Mag. Christoph Weiss, i2s consulting, Leiter Büro Österreich: Magister und Textil-Fachingenieur. Führungserfahrung als IT-Leiter im Bereich technischer Grosshandel. Mehrfach Linien- verantwortlicher für ERP-Einführungen. Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Technikum Wien. Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) ..mehr..

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