Der Autor gibt einen Überblick über traditionelle und neue Betrugsmethoden, mit denen Cyberkriminelle meist unerfahrene Internetanwender in die Falle locken.
Neben Spam-E-Mails, Phishing und Scareware setzen Internetbetrüger mittlerweile auf das Web 2.0, um an Daten von Internetanwendern zu kommen. Egal ob Facebook, Twitter oder BitTorrent, die Kriminellen haben ihre Methoden längst auf das Nutzungsverhalten der User angepasst. So warnt Christian Funk davor, dass beispielsweise über Facebook Internetanwender dazu aufgefordert werden, Geld für einen sich vermeintlich in Gefahr befindlichen Freund zu überweisen.
Vorsicht ist auch bei verkürzten URLs, etwa TinyURL oder bit.ly. geboten. So führen zum Beispiel verkürzte Links in Twitter-Nachrichten teilweise auf manipulierte Webseiten. Wer sich Musik, Filme oder PC-Spiele über Peer-to-Peer-Netzwerke herunter lädt, sollte ebenfalls vorsichtig sein. Denn der Download von multimedialen Dateien ist oftmals mit Schadprogrammen verbunden.
„Fallen im Internet – Fette Beute mit unerfahrenen Anwendern“ ist unter http://www.viruslist.com/de/analysis?pubid=200883667 verfügbar.


7/2011
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Christian Henner-Fehr schreibt als freier Autor für den MONITOR und arbeitet als Trainer und Berater in den Bereichen Projektmanagement und Kommunikation. Sein Interesse gilt dem Web 2.0 und den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Organisationen und Unternehmen. 