Das Ziel der neuen Lösung sind skalierbare und sichere Cloud-Speicherstrukturen, die die Verfügbarkeit der Informationen steigern und die Verwaltung großer Datenmengen erleichtern sollen. Die Software arbeitet plattformunabhängig.
Symantec nutzt FileStore als Storage-Architektur bereits innerhalb seines eigenen Cloud-Services. Dort werden aktuell mehr als 40 Petabytes Online-Storage für mehr als neun Millionen aktive Anwender gepflegt. Hierbei handelt es sich um eine der weltweit größten SaaS-basierten Storage-Umgebungen. Ein einziges FileStore-System umfasst bis zu 16 einzelne Nodes mit insgesamt bis zu zwei Petabyte (PB) an Speicherplatz.
Je nach Bedarf und IT-Budget reicht das Produktspektrum von Einsteigerkonfigurationen bis hin zu Highend-Installationen, die sich mit Erweiterungen schnell skalieren lassen. Durch automatische Konfigurationsprozesse lässt sich FileStore laut Symantec mit geringem administrativen Aufwand implementieren, um anschließend sofort mit großen Dateien, wie beispielsweise mit medizinischen Abbildungen oder geophysikalischen Untersuchungen, arbeiten zu können.
FileStore bindet alle Sicherheits- und Verwaltungslösungen von Symantec ein, einschließlich Symantec NetBackup und Symantec Endpoint Protection. Diese Zusatzdienste werden direkt auf die bis zu 16 Nodes aufgespielt. Da diese Services direkt auf den FileStore-Systemen laufen, sollen Leistungsengpässe verhindert und zugleich die Sicherheit und der Betrieb vereinfacht werden.
Ein System auf Basis von FileStore hat in Tests laut Hersteller mit dem Verfahren "SPECsfs2008_nfs.v3" 176.728 Rechenoperationen pro Sekunde bewältigt. Die Antwortzeit lag bei insgesamt 1,7 Millisekunden. Symantec FileStore ist ab sofort erhältlich.



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8/2011
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Lothar Lochmaier studierte nach einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann Sozial-und Wirtschaftsgeschichte sowie Politikwissenschaft in München, Madrid und Berlin. Heute arbeitet er als freiberuflicher Fach- und Wirtschaftsjournalist für diverse Print- und Online-Medien. Seine Schwerpunkte sind die Bereiche Informationstechnologie, Energiefragen und Managementthemen. 