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ERP-Guide

Großhandelsunternehmen Hefele setzt auf ENVenta ERP von Nissen & Velten

Neues ERP-System eliminiert Fehllieferungen

Das Großhandelsunternehmen Hefele mit Sitz im bayerischen Plattling beschäftigt 170 Mitarbeiter. Seit März 2008 setzt Hefele das auf .NET-Technologie basierende ERP-System ENVenta ERP (vormals NVinity) des Softwarehauses Nissen & Velten ein.

Die Firma Hefele ist ein Produktionsverbindungshandel mit Sitz im niederbayerischen Plattling. Die bedeutendste Geschäftsfelder sind der Stahlhandel und der Handel mit Haustechnik. Weitere Sortimentsbereiche sind der Werkzeughandel sowie der Handel mit Baubeschlägen und Bauelementen. Die Tochter IBS Isar Betonstahlbiegerei hat sich auf die Produktion von Betonstahl für den Bau spezialisiert.

Da eine Individualsoftware auf Basis eines Midrange Systems von Nixdorf in die Jahre gekommen war, entschied die Unternehmensführung ein neues ERP-System einzuführen. Nach einem längeren Auswahlprozess kam das Softwarehaus Nissen & Velten mit dem webbasierenden ERP-System ENVenta ERP zum Zug.

Transparenz des Warenstroms

Das chaotische Lager bildet das Herz des Handelsunternehmens. Auf 5.600 Palettenstellplätzen und in 8.900 Kleinteilfächern, die durch Regalförderzeuge erschlossen werden, steht das gesamte Sortiment für die Kunden bereit. Hier herrscht jeden Morgen Hochbetrieb.

Die Kunden von Hefele können die Ware bis 8.30 Uhr bestellen und bekommen sie noch am gleichen Tag geliefert. Um 9.30 verlassen die 17 LKW, die ihre Touren im Umkreis von 70 Kilometern rund um Plattling absolvieren, den Hof. In dieser einen Stunde müssen also alle Bestellungen gepickt und schnell auf den richtigen LKW verladen werden.

Im Lager werden täglich 2.500 Picks ausgeführt, das heißt Auftragspositionen der Kunden kommissioniert. Mit dem von Nissen & Velten im Zuge der ERP-Projekts speziell für Hefele entwickelten Lagerverwaltungssystem klappt das reibungslos. Eingeführt wurden mit ENVenta ERP auch Barcodescanner im Lager, sodass die Lagerbewegungen via Wireless LAN in Echtzeit in das ERP-System übertragen werden.

"Seit wir die neuen Scanner im Lager nutzen, haben wir die vollkommene Transparenz des Warenstroms", berichtet Hans Stumpf begeistert. Durch den Scanner-Einsatz sei auch der Anteil von Fehllieferungen auf nahezu null gesunken. Es gebe praktisch keine Fehlerquelle mehr, es sei denn ein Lieferant etikettiere falsch und die Mitarbeiter im Wareneingang bemerkten dies nicht.

Standorte integriert

Seit dem 16. März 2009 nutzt auch die Betonstahltochter IBS mit den Standorten Plattling und Neutraubling ENVenta ERP. Insbesondere wurde das Modul ENVenta ERP Biegerei erfolgreich eingeführt. "Durch den Einsatz unseres neuen ERP-Systems haben wir eine vollständige Integration der beiden Standorte der IBS erreicht", erklärt Geschäftsführer Hans Stumpf. "Es spielt keine Rolle mehr, wo ein Auftrag erfasst wird und wo er, je nach Auslastung, gefertigt wird. Diese flexible Verteilung der Kapazitäten bietet uns einen wirklichen Mehrwert."

Mit der Einführung des Moduls Call-Center nutzt Hefele auch die Office-Integration der Software intensiv. Beispielsweise werden Kontaktdaten im Outlook mit den Kontaktdaten im Modul Call-Center von ENVenta ERP abgeglichen. Auch eine Reihe kleinerer Funktionen bieten Vorteile gegenüber der ersetzten Unternehmenssoftware: wie Möglichkeit aus den Daten eines erfassten Angebots direkt eine Bestellung zu generieren. Aus Geschäftsführungssicht ist auch die fortlaufend aktualisierte Übersicht über den Auftragseingang und die Abschlüsse der Verkäufer von hohem Nutzen. Als vorerst letzter Schritt des ENVenta ERP-Projekts bei Hefele ist nun noch die Einführung des Moduls MIS (Management-Informationssystem) geplant.

"Wir haben mittlerweile 150 ENVenta ERP User und an arbeitsintensiven Tagen arbeiten tatsächlich 147 User gleichzeitig auf dem System", erklärt Hans Stumpf und resümiert: "ENVenta ERP gehört zu den wenigen bezahlbaren Alternativen zu SAP. Nachdem das ERP-System seit eineinhalb Jahren bei uns im Einsatz ist, kann ich sagen, dass unsere Erwartungen erfüllt wurden".

www.nissen-velten.de

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ERP - Enterprise Resource Planning

(ERP, „Planung [des Einsatzes/der Verwendung] der Unternehmensressourcen“) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen.

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MONITOR-Autoren
Dipl.-Hdl. Ing. Ernst Tiemeyer

bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen, war nach dem Studium der Wirtschafts- wissenschaften, Organisation und Informatik zunächst mehrere Jahre als Gruppen- und Projektleiter an einem Institut für angewandte Informatik beschäftigt. Heute ist er in vielfältiger Form als freiberuflicher Management- und Organisationsberater sowie in der Weiterbildung tätig. Schwerpunktmäßig geht es dabei um die Einführung, Entwicklung und Beratung für den praxisgerechten Computereinsatz. ..mehr..

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