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3D-Geometriemodellierung

Siemens PLM Software bringt Parasolid Version 22

Die neueste Version der Software-Komponente für 3D-Geometriemodellierung bietet zahlreiche Verbesserungen seiner Modellierwerkzeuge. Die neuen Funktionalitäten wurden gezielt dafür entwickelt, um die Produktivität von Software-Entwicklern zu fördern, die an modernen PLM-Lösungen arbeiten.

Die Erweiterungen erstrecken sich auf mehrere Teilbereiche:

  • Ein Programm, das Parasolid aufruft, kann jetzt einige Deckflächen eines Bauteilkörpers durch eine Fläche ersetzen. Gleichzeitig können andere komplexe Arbeiten am Modell vorgenommen werden, wie etwa Oberflächenveränderungen oder Ausrundungen. Beispielsweise kann ein Bearbeitungsbefehl den Umriss eines Ausschnitts verändern, während parallel dazu eine angrenzende Oberfläche bewegt wird.
  • Für Oberflächenbearbeitung und Aushöhlungsfunktionalitäten gibt es jetzt eine Callback-Funktion für mehr Kontrolle bei komplexen Modelliervorgängen, bei denen man Parasolid durch eine Applikation aufgerufen hat und mehrere mögliche Lösungen zur Wahl stehen. Der Callback informiert die Applikation über Bereiche des Modells, in denen verschiedene Lösungen möglich sind. Die Anwendung kann dann diejenige wählen, die den Erwartungen des Anwenders am ehesten entspricht.
  • Das Re-Blending wurde optimiert und deckt jetzt weitere Klassen importierter Daten ab. Dadurch kann eine Kette von Verrundungen besser in eine einheitliche und verwendbare Form gebracht werden, wenn aus importierten Daten Modelle erstellt werden. Außerdem erlaubt diese Verbesserung zusätzliche Änderungen an der zu Grunde liegenden Topologie bei bestimmten Angleichungskonfigurationen. Das Ergebnis wird dadurch besser, ohne dass der Endanwender eingreifen muss.
  • Die Steuerung und Abdeckung der 3-Deckflächen-Verrundung wurden erweitert und entsprechen nun denen bei direkter Fläche-zu-Fläche-Verrundung. Dazu kommen erweiterte Fähigkeiten beim Beschneiden und Capping. Das erhöht die Erfolgsrate bei hochkomplizierten Operationen enorm und verbessert die Produktivität der Anwender. Etwa dann, wenn Nutzer Verundungen an großen Modellen durchführen wollen, ohne die komplexen Verrundungs-Umgebungen zu berücksichtigen, die es bereits gibt oder die eventuell erstellt werden.
  • Operationen für die Modellierung sogenannter non-manifold-Geometrien wurden hinzugefügt. Diese Methode ist in Anwendungen aus den Bereichen Architektur, Gusstechnik sowie Computer-aided Engineering (CAE) weit verbreitet. Boole’sche Operationen können nun an Drahtgittermodellen durchgeführt werden. Die Programmierschnittstelle (Application Programming Interface – API) bietet Werkzeuge, um sowohl redundante Topologien zu erkennen und zusammenzuführen als auch die Präzision nicht-eindeutiger Kanten zu steuern.
  • Zudem verbesserte Siemens PLM Software Abfrage- und Optimierungstools und bietet grundlegende Erweiterungen beim neutralen Beschneiden von Flächen für die CAE-Analyse.

„Die Entwicklung des PLM-Marktes hin zu äußerst intuitiven Modellierparadigmen ist eine erstaunliche Herausforderung für Anwendungs-Entwickler. Sie besteht darin, immens komplizierte Arbeitsabläufe schnell und einfach erscheinen zu lassen“, kommentiert Joan Hirsch, Vice President Product Design Solutions bei Siemens PLM Software.

Zusätzlich zu Parasolid V22 veröffentlicht Siemens PLM Software gleichzeitig die neueste Version von Parasolid Bodyshop. Die Zusatzkomponente prüft und optimiert importierte Daten im Hinblick auf ihre Vollständigkeit und Zuverlässigkeit. Dabei kommen Technologien zur Wiederherstellung und Reparatur zum Einsatz. Parasolid Bodyshop V13 bringt weitreichende Verbesserungen bei der Optimierung von Modellen. Diese können nun mit Plug-ins für die Parasolid Workshop-Entwicklungsumgebung ausgewertet werden.

www.siemens.com/plm

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